Ralf Roletschek, 18-09-20-Kassel-DJI_0101,



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A7 und der A44.

UNESCO-Welterbe Bergpark Wilhelmshöhe
Bergpark Wilhelmshöhe
Schlosspark 1
34131 Kassel
besucherdienst@museum-kassel.de

+49 (0) 5 61/ 31 68 01 23

http://museum-kassel.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Bergpark_Wilhelmsh%C3%B6he
erstellt:
06.03.2017
aktualisiert:
02.11.2023
So groß wie 350 Fußballfelder zusammen: Und trotzdem, Ballspielen ist auf dieser Grünfläche weniger erwünscht. Angelegt im Stil eines englischen Landschaftsgartens gilt der „Bergpark Wilhelmshöhe“ in Kassel als weltweit einmalig. 2013 ist er deshalb auf die Unesco-Welterbeliste aufgenommen worden, als Kulturerbe der Menschheit. Es ist die 38. Stätte dieser Art in Deutschland. Und er ist das ganze Jahr und kostenlos zu entdecken. Neben einer Vielfalt an Pflanzen ist der Bergpark für seine Wasserspiele und die Herkules-Statue bekannt. Seit 300 Jahren thront die monumentale Figur über der Stadt Kassel: Größer als acht Meter, ein Fuß allein misst eineinhalb Meter. Von der Aussichtsplattform können Besucher die gesamte barocke Parkanlage, die Stadt und das Mittelgebirge überschauen. Vom 1. Mai bis zum 3. Oktober sind jeweils mittwochs, sonntags und an allen hessischen Feiertagen die Wasserkünste im Bergpark zu bestaunen. Wasser sprudelt über Stufen und fällt über das Aquädukt hinunter zum Schlossteich. Dort schießt das Wasser in einer großen Fontäne über 50 Meter in die Höhe. Für Mittelalter-Fans ein Muss: Die Löwenburg im „Bergpark Wilhelmshöhe“. Sie ist zwischen 1793 und 1801 entstanden – also zu spät für eine Original- Ritterburg. Der spätere Kurfürst Wilhelm I. muss solche aber sehr gemocht haben und ließ sich deshalb eine errichten. Im Inneren der Löwenburg geht es dann dekadenter zu: Es sind riesige Gemälde, üppige Möbel und eine umfangreiche Waffensammlung zu sehen.

 

 

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