A.Savin, FrankfurtOder_asv2022-07_img15_Marienkirche,
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A12.
St. Marien Frankfurt (Oder)
St. Marienkirche Frankfurt (Oder)
Oberkirchpl. 1
15230 Frankfurt (Oder)
foerderverein@st-marien-ffo.de
+49 (0) 69/ 97 84 100
https://www.st-marien-ffo.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Marienkirche_Frankfurt_(Oder)
Oberkirchpl. 1
15230 Frankfurt (Oder)
foerderverein@st-marien-ffo.de
+49 (0) 69/ 97 84 100
https://www.st-marien-ffo.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Marienkirche_Frankfurt_(Oder)
erstellt:
09.06.2017
aktualisiert:
11.12.2023
Über 250 Jahre brauchte es, um die Marienkirche in Frankfurt/Oder fertig zu stellen. 1253 wurde der erste Stein gelegt. Etwa hundert Jahre danach ist schließlich der dreischiffige Hallenumgangschor entstanden. In den folgenden Jahren entwickelte sich die Stadt zum größten Fernhandelszentrum an der Oder - das brachte nicht nur Prestige mit sich, sondern auch Wohlstand. Und so wurde der Ausbau von Sankt Marien im Jahr 1522 vollendet. Allzulange hielt das Gotteshaus aber nicht durch. Im Mai des Jahres 1826 brach der Südturm in sich zusammen und wurde nicht wieder aufgebaut. Es hätte sich auch kaum gelohnt, wie man knapp 100 Jahre später unter tragischen Umständen feststellen musste. Denn während des Zweiten Krieges wurden große Teile der Frankfurter Innenstadt zerbombt. Und so blieb auch von der Marienkirche nur noch eine Ruine zurück. Im Laufe der nächsten Jahrzehnte aber machte man sich daran, St. Marien wieder aufzubauen und in liebevoller Kleinarbeit zu restaurieren. Einige Stücke aus vergangenen Zeiten blieben sogar erhalten: Bronzetaufe, der Hochaltar und die Epitaphien wurden als so bedeutsam eingeschätzt, dass sie während des Zweiten Weltkrieges ausgelagert wurden. Und auch der Bronzekandelaber aus dem 14. Jahrhundert hat die Bomben überstanden. Bei seiner Höhe von 4,70 Meter und einer Breite von 4,20 Meter sucht man Vergleichbares. Vom Fuß des Leuchters beginnend wird das Leben Jesus in 30 Reliefbildern erzählt. Kindheit, Passion, Ostern und Tempelszenen mit den Jüngern. Über deren Häuptern thronen die sieben Kerzen. Auch die Fenster sind etwas Besonderes. Fast alle farbigen Chorfenstern wurden 2002 aus der Eremitage in St. Petersburg zurück gebracht. Wer sich für die Kunstschätze der St. Marien interessiert, muss aber die St. Gertraudkirche ganz in der Nähe besuchen. Dort werden sie derzeit aufbewahrt.
« zurück zur Startseite Reisen