Daetz-Centrum Lichtenstein GmbH, Daetz-Centrum1,



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A4 und der A72.

daetz-centrum Lichtenstein
Daetz-Centrum Lichtenstein
Schlossallee 2
09350 Lichtenstein
kontakt@daetz-centrum.de

+49 (0) 3 72 04/ 58 58 58

http://www.daetz-centrum.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Daetz-Centrum
erstellt:
03.01.2017
aktualisiert:
10.11.2023
Nicht schlecht, Herr Specht! Im Daetz-Centrum Lichtenstein/Sachsen dreht sich alles ums Holz. Seit Juni 2001 hat das „weltweit erste Zentrum für internationale Holzbildhauerkunst“ geöffnet. Im Mittelpunk des Hauses steht die Dauerausstellung „Meisterwerke in Holz“. Gezeigt werden 700 Exponate aus fünf Kontinenten. Zu sehen sind zum Beispiel indianische Totempfähle, kunstvoll gestaltete Holzkuppeln oder Holzreliefs. Bei einem Gang durch die Ausstellung beeindruckt vor allem die Schönheit, Aussagekraft und Vielseitigkeit der Gestaltungsmöglichkeiten, die der Naturstoff Holz den Künstlern bietet. Neben verschiedenen wechselnden Sonderausstellungen gehört die Wanderausstellung „Götter, Geister und Dämonen“ zum Centrum. Seltene Exponate wie Ritualmasken und Götterstatuen entführen die Besucher in die Welt der Mythen und Legenden fremder Völker. Das Daetz-Centrum ist mehr als ein Museum. Es will nicht nur in die Vergangenheit blicken, wie das alle Museen tun, sondern auch in die Zukunft. Deshalb kann man hier im sächsischen Lichtenstein Holzbildhauerkunst studieren. Drei Jahre lang können sich die Studenten mit dem künstlerischen Werkstoff Holz auseinandersetzen. Am Ende steht der Titel „Bachelor of Arts“. Und da die hier gelehrte Kunst nicht brotlos sein soll, gehört auch die Betriebswirtschaftslehre in den Studiengang. Abgerundet wird das Angebot des Daetz-Centrums durch Tagungen und Kongresse. Dass die Besucher begeistert sind, dazu trägt schließlich auch die einmalige Lage bei. Der Neubau des Centrums fügt sich harmonisch in den prachtvollen Komplex des Lichtensteiner Schlosspalais ein. Möglich wurde das alles den Stifter Peter Daetz. Der ehemalige Direktor der Siemens AG wurde 2004 mit dem „Deutschen Stifterpreis“ ausgezeichnet.

 

 

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