A.Savin, PM08-13_img03_Kloster_Lehnin, CC BY-SA 3.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A2.
Zisterzienser-Kloster Lehnin
Gemeinde Kloster Lehnin
Friedensstraße 3
14797 Kloster Lehnin
kontakt@lehnin.de
+49 (0) 33 82/7 30 70
http://www.klosterlehnin.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Lehnin
Friedensstraße 3
14797 Kloster Lehnin
kontakt@lehnin.de
+49 (0) 33 82/7 30 70
http://www.klosterlehnin.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Lehnin
erstellt:
15.11.2016
aktualisiert:
11.12.2023
Ein Mönch, ein Bauer oder eine leibhaftige Kurfürstin. Wer die Augen schließt, kann sie sich vorstellen, die Menschen, die im Laufe der Jahrhunderte mit ganz unterschiedlichem Schritt durch die Gänge des Zisterzienserklosters Lehnin gegangen sind. In seinen Mauern wird Geschichte lebendig. Schon die Steine erzählen davon. So sind die Backsteine der Klosterkirche St. Marien zuerst im romanischen Stil aufeinander gesetzt worden. Das sieht man noch im Ostteil des Gebäudes. Im Westen dagegen sprechen die Steine frühgotisch. Wer durch die dicken Klostermauern in das Innere der Anlage tritt, erblickt u.a. die Klausur, das Abts-, Korn- und Torhaus. Eine ideale Umgebung, um die Ruhe des Ortes zu genießen – fast immer jedenfalls. Denn in der schönsten Zeit des Jahres geben die „Lehniner Sommermusiken“ der Atmosphäre eine besondere Note. Besucher können das Kloster besichtigen. Eine Ausstellung erzählt davon, wie es damals war bei den Mönchen und den anderen Bewohnern des Ortes. Über 800 Jahre ist es her, dass Markgraf Otto I. von Brandenburg das Kloster gründete, das war 1180. Etwa 80 Jahre später war die erste Anlage errichtet, die Zeit der Mönche begann. Sie endete 1542 mit der Säkularisierung. Danach bauten es die Kurfürsten zu einem Domänengut aus. Irgendwann kam dann die Kurfürstin und entfaltete ein bescheidenes höfisches Leben. Luise-Henriette von Oranien liebte ihren Sommersitz in Lehnin. Nach ihr ist das Krankenhaus benannt. Im 18. Jahrhundert interessierte sich niemand mehr für die Klosteranlage. Auch große Teile der Kirche waren verfallen. Doch engagierte Architekturliebhaber bauten sie von 1871 bis 1877 wieder auf - im ursprünglichen Stil. So ist sie auch ein frühes Meisterstück der modernen Denkmalpflege.
« zurück zur Startseite Reisen