Dirk Hagedorn, Dorum-neufeld-2008-07-16, CC BY-SA 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A27.

Wurster Seeküste
Kurverwaltung Wurster Nordseeküste/Touristinformation
Am Kutterhafen 3
27639 Wurster Nordseeküste
info@wursternordseekueste.de

+49 (0) 47 41/ 960 0

https://wursternordseekueste.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Wurster_Nordseek%C3%BCste
erstellt:
26.10.2017
aktualisiert:
22.11.2023
Ohne Schuhe lernt man am Schnellsten das Besondere der Gegend kennen. Die Hose hochgekrempelt, läuft man durch das Watt, auf Grund, der schon bald wieder von der Flut überspült wird. Darin leben Millionen von kleinen und sehr kleinen Lebewesen auf engstem Raum. An der Küste des Wurster Landes kann sich jeder selbst davon überzeugen. Schlick heißt der rutschige Boden, auf dem es entlang geht. Darin versteckt sich der Pierwurm, den man nur zu sehen bekommt, wenn der Wattführer ihn mit der Schaufel ausbuddelt. Dass der Wurm hier lebt, sieht man nur an den kleinen geringelten Häufchen auf dem Sand. Das Watt ist auch Lebensraum für seltene Vögel. Auch Herzmuscheln, Seesterne und Krabben machen das Watt lebendig. Und natürlich Krebse. Aber keine Angst, die zwicken die Besucher nicht in die Zehen, sie nehmen lieber Reißaus. Viele der Tiere leben auch in den Prielen, den Rinnsalen, die das Watt durchziehen. Das Kreischen der Möwen über den Köpfen der Wanderer beweist ebenfalls, wie wertvoll das Watt ist. Sie finden hier reiche Beute. Wieder an Land, können Besucher die Weite der Landschaft genießen. Die Störtebekerstraße führt sie durch besonders schöne Gegenden. Wursten ist geprägt vor allem durch grüne Weiden, die ab und zu durch einen Acker unterbrochen sind. Das Land mit den Nordseebädern Dorum und Wremen erstreckt sich am Ostufer der Weser von Bremerhaven bis nach Arensch. Es ist das Tor zum „Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer.“ Auch der Name Wursten hat seinen Ursprung in der Landschaft. Früher bauten die Bewohner ihre Häuser auf Hügeln, Wurten genannt, um sich vor der Sturmflut zu schützen. Die Bewohner hießen Wurtsaten oder Wurtsassen. Daraus entstand das Wort Wursten.

 

 

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