Dr. Meierhofer, Grimm-Hanau, CC BY-SA 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A44.

Wolfhager Land Märchenland der Brüder Grimm
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https://www.deutsche-maerchenstrasse.com/
https://de.wikipedia.org/wiki/Br%C3%BCder_Grimm
erstellt:
29.04.2018
aktualisiert:
02.11.2023
Es war einmal ein Wolf, der einsam seine Bahnen durch die Wälder und Felder westlich von Kassel zog. Seine Heimat war die charakteristische Landschaft mit den bewaldeten Hügeln im Naturpark Habichtswald. Auf seinen Streifzügen durch das Unterholz erklomm er den höchsten Gipfel mit dem Namen Bärenberg. 599 Meter ist dieser hoch und hat einen Aussichtsturm mit herrlichem Rundumblick. Dabei sieht man den Burghasunger Berg, den Bosenberg und den Rohrberg. Am Fuße des Berges gibt es eine Aufstellung aller Gipfel in der Umgebung, die über 400 Meter hoch sind. Für einen Wolf eher ungewöhnlich zog er jedoch weiter bis in die Stadt Wolfhagen, die dem Landstrich den Namen gab. Dort fand er im Zentrum neben dem Marktplatz mit der „Alten Wache“ den Märchenbrunnen. An diesem Brunnen erkannte er sein Ebenbild auf der Jagd nach den sieben Geißlein und erinnerte sich an die Geschichte der Brüder Grimm. Die Märchenerzähler waren eng mit der Stadt Wolfhagen verbunden und daher gibt es im „alten Rathaus“ den „Grimms Märchenkeller“, wo Autorenlesungen stattfinden und Kindertheater aufgeführt werden. Ein wenig ausgetrickst fühlte sich der Wolf schon, als er die Standuhr sah, in der sich das siebte Geißlein versteckt hielt. Und das alles inmitten einer wunderschönen Altstadt mit zahlreichen Fachwerkhäusern, verwinkelten Gässchen und malerischen Plätzen. Doch eine Stadt ist für einen Wolf natürlich nichts und so zog er weiter, entlang der Deutschen Märchenstraße, die hier verläuft. Er traf auf weitere Geschichten und Sagen der Brüder Grimm wie zum Beispiel die Sage von Naumburg mit dem Froschkönig oder die Igelsburgsage vom Habichtswald. All diese Geschichten haben die Region bekannt und zu einem beliebten Ziel für Tagesausflügler gemacht. Und wenn der Wolf nicht gestorben ist, so zieht er auch heute noch seine Runden durch das Wolfhager Land.

 

 

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