Losch, Lessings_Hofbeamtenhaus_von_1738_in_Wolfenbüttel_IMG_1418, CC BY-SA 3.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A395.
WOLFENBÜTTEL LESSINGSTADT
Tourist-Info der Lessingstadt Wolfenbüttel
Löwenstraße 1
38300 Wolfenbüttel
touristinfo@wolfenbuettel.de
+49 5331 86-280
https://www.wolfenbuettel.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Lessinghaus_(Wolfenb%C3%BCttel)
Löwenstraße 1
38300 Wolfenbüttel
touristinfo@wolfenbuettel.de
+49 5331 86-280
https://www.wolfenbuettel.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Lessinghaus_(Wolfenb%C3%BCttel)
erstellt:
09.07.2020
aktualisiert:
06.06.2024
Die Stadt Wolfenbüttel wurde im Krieg wenig beschädigt und konnte sich ein fast geschlossenes historisches Stadtbild erhalten. Sie beeindruckt mit etwa 600 historischen Fachwerkhäuser, die unter Denkmalschutz stehen. Die Stadt gilt als eine der ersten Renaissance-Städte, die nach Plan gebaut wurden. Das ist den Welfen zu verdanken, einem europäischen Hochadelsgeschlechts. Über 400 Jahre war Wolfenbüttel die Residenz der Herzöge zu Braunschweig und Lüneburg, die die besten Baumeister und Stadtplaner engagierten. Die Stadt war ein Zentrum der schönen Künste, der Kultur und des Geistenlebens. Das Schloss Wolfenbüttel ist das zweitgrößte noch erhaltene Schloss Niedersachsens und ist mit einem typischen Renaissance-Türmchen, einer Fachwerk-Fassade im Stil des Barocks ein Wahrzeichen Wolfenbüttels. Auch besonders: Der Dichter und Aufklärer Gotthold Ephraim Lessing lebte und arbeitete von 1970 bis zu seinem Tod 11 Jahre später als Bibliothekar in Wolfenbüttel. Er verfasste hier das bekannte Drama „Nathan der Weise“. Noch heute sind einige seiner Wirkungsstätten erhalten und laden zum Besuch ein. Etwa sein Wohnhaus, das heute das Literaturmuseum Lessinghaus ist, oder die Herzog August Bibliothek. Wegen ihres bedeutenden Altbestands aus dem Mittelalter und der Frühen Neuzeit ist die Bibliothek eine wichtige Forschungsstätte für die Kultur dieser Zeit. Wer Wasser mag, ist in Wolfenbüttel richtig. Als Klein Venedig bezeichnet man ein kleines Gebiet an der Oker. Dabei handelt es sich um die Überreste eines ausgedehnten Grachtensystems. Mit den direkt am Fluss gebauten Häusern entsteht ein gewisses „Venedig-Flair“ im Herzen der Stadt.
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