Oberlausitzerin64, Woldegk_Buddesche_Muehle_Museumsmuehle_1, CC BY-SA 4.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A20.
Woldegk Stadt der Windmühlen
Museumsmühle Woldegk
Mühlendamm 12
17348 Woldegk
stadt.woldegk@amt-woldegk.de
+49 (0) 39 63/ 21 13 84
https://www.windmuehlenstadt-woldegk.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Woldegk
Mühlendamm 12
17348 Woldegk
stadt.woldegk@amt-woldegk.de
+49 (0) 39 63/ 21 13 84
https://www.windmuehlenstadt-woldegk.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Woldegk
erstellt:
30.09.2017
aktualisiert:
05.12.2023
Eugenspiegeleien sind überall möglich, auch in Woldegk. Der Müller Hundt trieb seine Späße mit den Bürgern und den Behörden so manchen Streich. Er ist sozusagen der Till Eugenspiegel von Woldegk und heute noch Maskottchen der Stadt. Und das passt auch ganz gut, denn die Stadt prägen heute noch fünf Windmühlen, bei rund 4000 Einwohnern. Die älteste, eine Turmwindmühle ohne Flügelkreuz, erbaute der besagte Müller Hundt. Heute lädt dort das Mühlencafé zu Tee und Torte ein. Die Mühle bildet mit zwei weiteren ein Ensemble auf dem Mühlenberg, der gleich ins Auge fällt, wenn man sich der Stadt von Westen nähert. Schon vor über 5000 Jahren, in der Jungsteinzeit, ist Getreide verarbeitet worden. Wie sich das Verfahren änderte bis zur hölzernen Mechanik der Windmühlen am Ende des 19. Jahrhunderts, das wird Besuchern in der Museumsmühle gezeigt. Auch Mühlenmodelle und Ausstellungsstücke zur Geschichte der Stadt Woldegk erzählen von den Lebensbedingungen ihrer Bürger. Was man hier in der Theorie erfährt, erlebt man in der dritten Mühle ganz praktisch. In der Ehlertschen Mühle wird Getreide gemahlen wie vor 100 Jahren. Die Holländerwindmühle ist vollständig im Original erhalten. Auch wer sich von Osten der Stadt nähert, trifft bald auf eine Mühle. Die Fröhlckesche Mühle ist ein doppelter Galerieholländer und wird auch Seemühle genannt. Wenn man dagegen von Süden Stadt kommt, ist die Saalfeldsche Turmwindmühle schon von weitem zu erkennen, schließlich ist sie rot gestrichen. Geschützt hat die Ackerbürgerstadt Jahrhunderte lang eine Stadtmauer. Sie ist fast vollständig erhalten und wird Stück für Stück saniert. In früheren Zeiten hatte Woldegk wesentlich mehr Windmühlen. Für die Erhaltung der letzten fünf setzten sich die Bürger gegen so manchen Widerstand in der Interessengemeinschaft „Woldegker Mühlenensemble“ ein.
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