Michael Gäbler, Bison_bonasus_(Linnaeus_1758), CC BY 3.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A2.
Wisentgehege Springe
Wisentgehege Springe
Wisentgehege 2
31832 Springe
info@wisentgehege-springe.de
+49 (0) 50 41/ 58 28
http://www.wisentgehege-springe.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Wisentgehege_Springe
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erstellt:
01.11.2016
aktualisiert:
21.11.2023
Kennen Sie den Wisent? Er ist auch als „Europäisches Bison“ bekannt und immerhin das größte Säugetier des Kontinents. Noch bis ins Hochmittelalter war der Wisent auch in großen Teilen Deutschlands verbreitet. Anfang des 20. Jahrhunderts jedoch standen die Tiere kurz vor dem Aussterben. In der freien Wildbahn gab es hierzulande schon keine Bestände mehr, und auch in menschlicher Obhut war die Zahl der Tiere auf etwas mehr als 50 Exemplare geschrumpft. Beinahe wäre der Wisent für immer aus Deutschland und Europa verschwunden. 1928 wurde das Wisent-Gehege in Springe gegründet, um die Tiere vor dem Aussterben zu retten – und das mit großem Erfolg. Seit Gründung des Geheges sind hier 350 neue Wisente geboren worden. 2013 konnte in Deutschland sogar mit der Auswilderung erster Tiere begonnen werden. Vor fünfzig Jahren wurde das Wisentgehege in Springe sogar noch erweitert - zu einem Wildgehege, in dem heute bis zu einhundert europäische Wildarten ihr Zuhause gefunden haben. Auf mittlerweile 90 Hektar Fläche leben hier nicht nur die Bisons, sondern auch Bestände an Przewalski-Pferden, Braunbären, Waschbären, Elchen, Wölfen, Bibern, Greifvögeln und vielem mehr. Auf einem Rundwanderweg können Besucher sie das ganze Jahr über aufsuchen, egal ob auf eigene Faust oder auf allgemeinen und speziellen Führungen, bei denen alle Fragen zu den hier lebenden Tierarten beantwortet werden. Sogar Tierpatenschaften sind möglich. So lässt sich dann selbst ein Teil dazu leisten, dass Wisente und andere Wildarten auch in Zukunft ein Teil Europas bleiben.
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