Frank Vincentz, Wilsdruff_-_Meißner_Straße_-_Nikolaikirche_01_ies, CC BY-SA 3.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A4.
Wilsdruff
Rathaus Wilsdruff
Nossener Straße 20
01723 Wilsdruff
post@svwilsdruff.de
+49 (0) 3 52 04/ 46 30
http://www.wilsdruff.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Wilsdruff
Nossener Straße 20
01723 Wilsdruff
post@svwilsdruff.de
+49 (0) 3 52 04/ 46 30
http://www.wilsdruff.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Wilsdruff
erstellt:
03.01.2017
aktualisiert:
15.11.2023
Begonnen hat alles im 12. Jahrhundert mit Wieland, dem Anführer einiger Siedler in der Gegend, der auch gleichzeitig Namensgeber der Stadt war: Wielandestorf. Mit den Jahren hat sich nicht nur der Name zum heutigen bekannten Wilsdruff weiter verändert. Auch die Ansammlung weniger Häuschen hat sich zu einer wachsenden und florierenden Stadt entwickelt. Aus dieser Zeit stammt auch die Jakobikirche, die heute als ökumenische Autobahnkirche Autofahrer zum Rasten und Verweilen einlädt. Im Zentrum von Wilsdruff liegt der Marktplatz. Hier haben sich zwei wichtige Verkehrs- und Handelswege gekreuzt, die unter anderem der Grund dafür waren, dass sich die Stadt so gut und so schnell entwickeln konnte. Gut erkennbar ist noch der frühere Aufbau des Platzes, denn vor etwa 20 Jahren ließ man den Marktplatz renovieren und so strahlt er wieder in altem Glanz: Neben den Stadtbewohnern, Besuchern und Touristen tummeln sich auch ein paar Wildsäue im kühlen Nass des Marktbrunnens – denn nicht unweit fließt die „Wilde Sau“, der Stadtbach. Direkt am Markt steht das historische Rathaus, das mit dem großen Balkon und dem bunten Stadtwappen ins Auge sticht. In den Anfangszeiten wurde hier jedoch mehr gehandelt und auch das städtische Bier gebraut, als nur Politik gemacht. Nicht nur für die Augen bietet das Rathaus was- auch für die Ohren: Denn regelmäßig kann man den einzigartigen Klang des ersten Glasglockenspiels der Welt vernehmen. Auch ein Schloss hat Wilsdruff, direkt neben den Überresten der Stadtmauer. Von der weiten, blumenübersäten Parkanlage ist nur noch ein kleiner Teil erhalten und inzwischen residiert dort auch kein Adelsherrscher mehr. Ob dort trotzdem noch die weiße Frau durch die Korridore wandelt und Adelsfamilien den nächsten Tod ihrer Angehörigen vorhersagt? Denn das soll jedes Jahr am 8.10 und 10.8 passieren, so weiß es die Stadtsage.
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