Baccharus, Lynx_Stretching, CC BY 3.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A3.
Wildpark Hanau Alte Fasanerie
Wildpark Alte Fasanerie
Fasaneriestraße 106
63456 Hanau
0561 3167 0
https://www.hessen-forst.de/alte-fasanerie/
https://de.wikipedia.org/wiki/Wildpark_Alte_Fasanerie
Fasaneriestraße 106
63456 Hanau
0561 3167 0
https://www.hessen-forst.de/alte-fasanerie/
https://de.wikipedia.org/wiki/Wildpark_Alte_Fasanerie
erstellt:
11.05.2021
aktualisiert:
28.08.2024
Einst nutzten es Adlige aus Hessen-Darmstadt zum Jagen, heute ist es ein Wildpark, in dem Tiere Schutz genießen. Besonders der Wolf, dessen Population in Deutschland langsam wieder anwächst, hat hier ein geschütztes Revier gefunden. Wölfe wurden in Deutschland so stark gejagt, dass sie fast ausstarben. Aber auch andere europäische Wildtiere, die vom Aussterben bedroht waren, sind hier zu Hause wie Wisente oder Luchse. Neben solchen raren Vertreter leben auch Tiere wie Hirsche, Wildschweine und Greifvögel im Wildpark Hanau. Der Park ist weitläufig und hat viele große Waldflächen. Rund 15 Kilometer Wanderwege durchziehen ihn. Um Kiefern, Eschen und Laubbäumen kümmern sich hessische Förster und Försterinnen. Ein Museum im Park bietet die Möglichkeit, sich über Waldschutz und die Besonderheiten von Wäldern zu informieren. Ursprünglich war der Wildpark ein Park für Fasane. Ein Mainzer Bischof legte ein Gelände für die Vögel an. Später fügte ein weiterer Bischof eine Fläche hinzu und umschloss das Fasanen-Gelände mit einer Mauer, um es vor Hochwasser zu schützen. Später nutzten es die Großherzöge von Hessen-Darmstadt zum Jagen. Erst nach dem 2. Weltkrieg übernahm die Hessische Landesforstverwaltung das Gebiet. 1967 wurde der Wildpark gegründet. Ein Highlight des Parks sind Polarwölfe, die hier - in kleiner Anzahl - eine neue Heimat gefunden haben.
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