Alois Köppl, Gleiritsch, Burgtreswitz_Mossbach_2013_01, CC BY 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A6.

Wieskirche Moosbach • Schloss Burgtreswitz
erstellt:
19.08.2017
aktualisiert:
20.01.2023
Ein weißes Kirchlein mit Zwiebelturm an einem blauen Flüsschen in grüner Wiesenlandschaft – typischer geht es fast nicht mehr und ist so bayerisch, dass man an eine Erleuchtung glauben mag. Fünf Kilometer außerhalb des Ortes Moosbach steht die berühmteste Wallfahrtskirche der Region. Sie ist die Nachahmung einer der schönsten Barockkirchen Oberbayerns, die auch Wieskirche heißt. Mit ihrer üppigen Ausstattung, teils Barock, teils Rokoko, und den Fresken verheißt sie ein erfülltes Leben vor und nach dem Tod. Der Hochaltar mit der Kreuzigungsgruppe stammt von einheimischen Künstlern. Die Kirche wurde 1752 geweiht. Gewallfahrt wird zu einer Kopie des Gnadenbildes des gegeißelten Heilands. Das Original steht ebenfalls in Oberbayern. Moosbach wird 1144 erstmals erwähnt. Schloss Burgtreswitz wurde ebenfalls im 12. Jahrhundert gegründet und blieb bis zum Dreißigjährigen Krieg von Zerstörungen verschont. Nach ihrem Wiederaufbau und nach umfangreichen Renovierungen zwischen 1734 und 1786 ging das Schloss ins Eigentum der Gemeinde Burgtreswitz über. Seit 1983 ist Markt Moosbach der rechtmäßige Besitzer, der das Kleinod wachgeküsst hat. Mit Konzerten, Schlossfestspielen und Schlossführungen bildet das Gemäuer den kulturellen Mittelpunkt der Gemeinde.

 

 

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