Falk Oberdorf, Osterstr. 8, 32312 Lübbecke, Falk_Oberdorf_Nettelstedter_Berg_Norden, Public Domain



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A30.

Wiehengebirge
Stadt Melle - Tourist Information
Markt 22
49324 Melle
info@stadt-melle.de

05422 965-0

https://www.melle.info/
https://de.wikipedia.org/wiki/Wiehengebirge
erstellt:
27.10.2017
aktualisiert:
26.10.2023
„Wie ‘n Gebirge” sähe es aus. Daher habe das Wiehengebirge seinen Namen. Schließlich sei es nur an wenigen Stellen über 300 Meter hoch. So sagen böse Zungen. Von Bramsche im Westen erstreckt sich das Gebirge bis zur Porta Westfalica im Osten. Hier findet man auch die höchsten Berge. Südlich von Lübbecke erheben sich Wurzelbrink, Kniebrink und Heidbrink, die es alle auf über 300 Meter Höhe bringen. Auf dem Heidbrink erhöht ein Aussichtturm den Standort noch um ein paar Meter. Die Reste der Reineburg auf dem Reineberg, der als Hausberg Lübbeckes durchgeht, zeugen außerdem davon, dass die Gegend schon in früheren Jahrhunderten Menschen angezogen hat. Schmal ist es auch noch, das Wiehengebirge. Südlich von Lübbecke ist der Gebirgszug nur 1,6 Kilometer breit. Nach Osten hin wird er sogar noch schmaler, bis er bei Nettelstedt kaum 500 Meter misst und noch weniger bei Wallücke. Schmal genug, um eine markante Hochspannungsleitung hindurch zu führen. Weil das Wiehengebirge sich so gerade von Westen nach Osten zieht, wird es auch Bauernlineal genannt. Es bildet den nördlichsten Ausläufer der deutschen Mittelgebirge in das Norddeutsche Tiefland und gehört zum Naturpark Nördlicher Teutoburger Wald. Es führen nur wenige Straßen hindurch, so dass es ideal zum Wandern ist. Dabei geht man meistens durch dichten Wald und sollte sich gut überlegen, von welcher Seite man losgeht. So empfiehlt es sich, bei einem Anstieg auf den Heidbrink etwa, von Norden aus zu kommen. Hier ist der Anstieg sanft, während das Gebirge nach Süden hin steil abfällt. Ganz im Osten trifft der Wanderer auf die Wittekindsburg. Die vorgeschichtliche Fliehburg ist auch im Frühmittelalter noch benutzt worden. Wer noch nicht genug Aussicht hatte, der steigt bei Porta Westfalica auf das Kaiser-Wilhelm-Denkmal. Dort, wo das Wiehengebirge jäh endet, hat man einen fantastischen Blick über die norddeutsche Tiefebene. Und da gibt es ja nun wirklich keine Berge.

 

 

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