Moritz Grenke, WartburgBeiEisenach, CC BY-SA 3.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A4.
Weltkulturerbe Wartburg
UNESCO Weltkulturerbe Wartburg
Auf der Wartburg 1
99817 Eisenach
info@wartburg.de
+49 (0) 36 91/ 25 00
http://wartburg-eisenach.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Wartburg
Auf der Wartburg 1
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https://de.wikipedia.org/wiki/Wartburg
erstellt:
26.12.2016
aktualisiert:
09.11.2023
Es war im Jahr 1521, da saß der Doktor Martin Luther auf der Wartburg bei Eisenach und schrieb an seiner Bibelübersetzung. Das war dem Teufel gar nicht recht. Und so schlich er sich nachts heimlich in das Zimmer des Doktors, der dort über dem Buch der Bücher hockte. Als Luther den Satan erblickte, nahm er sein Tintenfass und warf es beherzt nach dem Teufel, der daraufhin das Weite suchte. Ob die Geschichte wahr ist? Ja und nein. Auch wenn man den Tintenfleck noch an der Wand findet, so ganz stimmt die fromme Sage wohl nicht. Aber von Luther stammt auch der Satz, auf der Wartburg habe er den Teufel mit Tinte vertrieben. Gemeint hat er seine Bibelübersetzung. Mit der hat er nicht nur den Satan verscheucht, vor allem hat er damit Kulturgeschichte ersten Ranges geschrieben und zugleich der Wartburg einen Platz darin gesichert. So gehört die Burg seit 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Mit gutem Grund. Die wohl 1067 gegründete Burg auf dem 400 Meter hohen Felsplateau ist Schauplatz zahlreicher fast mythischer Begebenheiten. Um 1200 haben sich hier die großen deutschen Sänger und Dichter getroffen. Ihr „Sängerkrieg“ ist Thema von Richard Wagners Oper „Thannhäuser“. 1817, zum 300. Jahrestag der Reformation, trafen sich 500 Studenten auf der Burg. Ihr Wartburgfest war die erste bürgerlich-demokratische Versammlung in Deutschland. Unter dem Motto „Ehre - Freiheit - Vaterland” kämpften sie für einen geeintes Deutschland. Seitdem ist die Wartburg Symbol für deutsche Integration und Einheit.
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