LokilechBasispreis Das kann, VH_Eingang_pano, CC BY-SA 3.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A1, der A8 und der A620.
Weltkulturerbe Völklinger Hütte
Weltkulturerbe Völklinger Hütte
Rathausstraße 75-79
66333 Völklingen
mail@voelklinger-huette.org
+49 (0) 68 98/ 91 00 10 0
http://www.voelklinger-huette.org/
Rathausstraße 75-79
66333 Völklingen
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erstellt:
24.03.2017
aktualisiert:
19.10.2023
Was haben der Taj Mahal, die Pyramiden von Gizeh und die Völklinger Hütte gemeinsam? Sie alle stehen auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO. Warum aber schafft es eine Eisenfabrik am Rande des Saarlands in so eine berühmte und bedeutende Liste? Nun, dafür lohnt sich ein Blick auf die Geschichte des Werks. Nach einem ziemlich erfolglosen Gründungsversuch kaufte der Unternehmer Carl Röchling das Werk 1881, um in ihm den bald schon größten Eisenträgerhersteller Deutschlands zu gründen. Es folgten zahlreiche technische Neuheiten, die die Eisenproduktion in die Höhe schießen ließen – und bekanntermaßen ein historisches Jahrhundert wie die Welt es noch nicht gesehen hatte. Das unrühmlichste Kapitel seiner Geschichte erlebte die Völklinger Hütte während des Zweiten Weltkrieges. Damals beschäftigte das Eisenwerk mehrere zehntausend Zwangsarbeiter. Als das Saarland nach dem Krieg für kurze Zeit französisch wurde, kam auch die Völklinger Hütte in französischen Besitz. Später wurde es wieder der Industriefamilie Röchlingen übertragen, die noch zwei Jahrzehnte lang das Werk betrieb, ehe es verkauft wurde. Erst in den 1980ern wurde das Werk stillgelegt. Seitdem steht es exemplarisch: Für die Geschichte der Eisenindustrie, genauso wie für die Geschichte Europas. Es ist diese bewegte Geschichte, die dem Werk die Auszeichnung Weltkulturerbe zukommen ließ. Und die dafür sorgt, dass jährlich um die 300.000 Besucher nach Völklingen kommen.
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