Thomas Wolf, www.foto-tw.de, Kölner_Dom_nachts_2013, CC BY-SA 3.0 de



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A1, der A4, der A57 und der Östliche Zubringerstraße.

Weltkulturerbe Kölner Dom
Kölner Dom
Domkloster 4
50667 Köln
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http://www.koelner-dom.de/home/
https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6lner_Dom
erstellt:
26.12.2016
aktualisiert:
24.10.2023
Heute ärgern wir uns vielleicht über die lange Bauzeit der Hamburger Elbphilharmonie oder schmunzeln nur noch, wenn wir von der Dauerbaustelle am Berliner Flughafen BER hören. Doch die paar Jahre sind nichts im Vergleich zum Bau des Kölner Doms. Sechs Jahrhunderte dauerte es, das Meisterwerk am Rhein fertig zu stellen - es wurde länger am Dom gebaut, als er nun schon steht. Eigentlich heißt das Gotteshaus "Hohe Domkirche Sankt Petrus". Im Jahre 1248 wurde der Grundstein gelegt, 632 Jahre später setzen die Handwerker dann den letzten Stein auf die Spitze des Südturmes. Seitdem ist der Dom das wichtigste Wahrzeichen der Kölner. Direkt am Rhein gelegen steht er inmitten des Stadtzentrums. 157 Meter ist der Dom hoch und ist damit das dritthöchste Kirchengebäude der Welt. Architektonisch ist der Dom nicht nur wegen seiner Größe beeindruckend. Durch die lange Bauzeit hat das Gebäude einen Wandel der Baustile durchlebt, wie wohl kein weiteres. Denn zwar wurde der Dom in Zeiten der Gotik begonnen, vollendet wurde er jedoch erst im Zeitalter der Neugotik. Daher ist seine Westfassade, die charakteristische Doppelturmfront, weitgehend im industrialisierten 19. Jahrhundert gebaut worden. Dem Bau lagen allerdings die Pläne aus dem frühen Mittelalter zu Grunde. Kunsthistoriker sprechen deswegen von einer einzigartigen Harmonisierung der Stile. Das Bauwerk scheint jedoch nicht nur Historiker zu begeistern. Touristen aus aller Welt statten dem Kölner Dom einen Besuch ab: durchschnittlich 20.000 sind es etwa pro Tag. Im Hohen Dom ist das Gerokreuz aufbewahrt. Es ist eines der ältesten großen Kruzifixe in Europa. Untersuchungen zu Folge stammt es aus dem 10. Jahrhundert und ist damit sogar noch älter als der Dom selbst. Von besonderer Bedeutung ist auch der Dreikönigenschrein im Chorraum. Darin aufgebahrt werden die als Gebeine der heiligen drei Könige verehrten Reliquien.

 

 

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