Geschichtsfanatiker, Regensburg_aus_der_Flugzeugperspektive_, CC BY-SA 4.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A3 und der A93.

Welterbe Regensburg
Besucherzentrum Welterbe Regensburg
Weiße-Lamm-Gasse 1
93047 Regensburg
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erstellt:
25.12.2016
aktualisiert:
29.11.2022
Schon 5000 Jahre vor Christus haben in der Region, die wir heute als Stadt Regensburg im Süden Bayerns kennen, Menschen gesiedelt. Kelten und Römer haben hier gelebt und mit der Zeit, hat sich eine Stadt herausgebildet. 770 wurde sie das erste Mal schriftlich als Stadt belegt, und zwar in einem Schreiben von Arbeo von Freising. Über die Jahre hat sich die Stadt dann immer weiter ausgebreitet. Aus den verschiedenen Zeiten stammen viele Sagen und Legenden. Im 12. Jahrhundert wurde eine steinerne Brücke erbaut. Es wird erzählt, dass der Brückenbauer Unterstützung vom Teufel höchstpersönlich hatte. Als Lohn dafür wollte der Teufel die Seelen der ersten drei Lebewesen, die über die Brücke gehen. Bei der Eröffnung lies der Brückenbauer zuerst einen Hahn, eine Henne und einen Hund über die Brücke gehen. Aus Zorn versuchte der Teufel daraufhin, die Brücke zu zerstören. Es gelang ihm aber nicht. Nur ein kleiner Buckel entstand auf der Brücke. Der Buckel ist bis heute ein besonderes Merkmal der Brücke. Ein weiterer bekannter Mythos ist die Dollingersage. Im Jahr 930 forderte ein Ritter die gesamte Ritterschaft von Regensburg zum Kampf heraus. Der damalige König fand allerdings niemanden, der gegen den heidnischen Ritter antreten wollte. Schließlich meldet sich der im Kerker sitzende Hans Dollinger. Wenn er gewinnt, wollte er freigelassen werden. Vor dem Kampf betet Dollinger am Grab des Heiligen Erhard. Auf dem Turnierplatz stößt der Ritter Dollinger zwei Mal vom Pferd. Aus Angst vor einer Niederlage, presst der König Dollinger ein Kreuz an die Lippen. Es gelingt Dollinger schließlich, den Ritter zu besiegen. Regensburg wird von der Donau geteilt. Auf beiden Seiten erstrecken sich im Zentrum wundervolle Altbauten im mittelalterlichen Charme. Besonders aber die Kirchbauten sind imposant. Zum Beispiel der St. Peter Dom oder die Überreste der romanischen Kapelle St. Georg und Afra sollten bei einem Besuch in Regensburg nicht fehlen. Durch seine besondere Kultur Architektur zählt Regensburg seit 2006 zum Weltkulturerbe.

 

 

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