Walter Rademacher, Aerial_photograph_400D_2012_05_28_8875_DxO, CC BY-SA 3.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A29.
Weites Land und Meer… Friesland ...an der Nordsee
Tourist-Info Wilhelmshaven/ NordWestBahn Reisezentrum
Ebertstraße 110
26382 Wilhelmshaven
tourist-info@wilhelmshaven-touristik.de
0 44 21/ 91 300-0
http://www.wilhelmshaven-touristik.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Landkreis_Friesland
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erstellt:
27.10.2017
aktualisiert:
21.11.2023
Heute schon sehen, wer morgen zu Besuch kommt. Das geht nicht überall. Aber in Friesland könnte es klappen, denn über das platte Land kann man endlos weit sehen. So hat auch der Wind, der fast immer weht, freie Bahn. Selbst in die Straßen der Städte kommt er. So auch nach Varel. Im 13. Jahrhundert bauten die Vareler mit Findlingen ihre Kirche auf einer Anhöhe. Hierher konnten sie flüchten, wenn der Wind das Wasser aus der Nordsee zu weit ins Land trieb. Berühmt ist die Schlosskirche für ihren Altar. Den Aufsatz gestaltete Ludwig Münstermann zwischen 1613 und 1618. Die Handschrift des Künstlers tragen auch die Kanzel aus Sandstein und der Taufstein. Die Weite der Landschaft hat auch Franz Radziwill eingefangen. Dem Maler, der für seinen magischen Realismus bekannt ist, ist in Dangast ein Museum gewidmet. Es ist nicht weit vom Kurhaus, in dem man bei Tee und Rhabarberkuchen aufs Meer blicken kann. Dangast ist als Seebad schon 1797 gegründet worden. Später zog es einige Maler der Künstlergruppe „Brücke“ an, die sich vor dem Ersten Weltkrieg immer wieder hier trafen. Eines der Bilder von Erich Heckel zeigt Polder bei Dangast. Wer weiter fährt durchs flache Land kommt bald nach Jever. Schon von weitem fällt der Zwiebelturm des Schlosses ins Auge. Er verrät, dass Jever einige Jahrzehnte zu Russland gehörte. Das war zur Zeit von Katharina der Großen Ende des 18. Jahrhunderts. Eine andere Frau sorgte schon früher für Aufsehen. Das Fräulein Maria von Jever ging meist gepanzert und war auch derben Späßen nicht abgeneigt, die schon mal zu einer blutigen Fehde führten. Doch unter ihrer Herrschaft erlebte Jever goldene Jahre, der Ort erhielt 1536 Stadtrechte. In dieser Zeit ist Jever auch zur Festung mit Gräben und Wällen ausgebaut worden.
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