Taxiarchos228, Aerial_View_-_Landschaft_Markgräflerland1, CC BY 3.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A5.
Weinland Markgräflerland
Markgräfler Museum
Willhelmstr. 7
79379 Müllheim
https://www.markgraefler-land.com/Informationen-Karte
https://de.wikipedia.org/wiki/Markgr%C3%A4fler_Wein
Willhelmstr. 7
79379 Müllheim
https://www.markgraefler-land.com/Informationen-Karte
https://de.wikipedia.org/wiki/Markgr%C3%A4fler_Wein
erstellt:
10.01.2017
aktualisiert:
04.10.2023
Markgräflerland – so heißt das Gebiet am Rande des Schwarzwaldes, benannt nach den Markgrafen von Baden, die hier einst in der Burg Baden und in Badenweiler residierten. Erstmals erwähnt wurde die Region im Jahr 1444, als sich die Herrschaftsgebiete Rötteln, Sausenburg und Badenweiler zusammenschlossen. Orte wie Neuenburg, Liel, Bad Bellingen und Rheinweiler gehörten zum historischen Markgräflerland. Klare Grenzen erhielt das Gebiet aber erst im Jahr 1803 auf Befehl von Napoleon Bonaparte. Heute steht das Markgräflerland für einen Landstrich, der malerisch zwischen der Rheinebene im Westen und dem Hochschwarzwald im Osten liegt. Es ist eine liebliche Gegend mit sanften Hügeln und Kuppen. Urlaubsgäste kommen vor allem wegen der Thermalquellen in Badenweiler, Bad Krozingen und Bad Bellingen hierher. Natürlich war auch Goethe schon mal hier zu Gast und schrieb begeistert: „Ein glückliches Land, wo der Wein vor der Kulisse des Schwarzwaldes reift”. Denn das Markgräflerland ist nicht nur ein landschaftlich schönes, sondern auch sehr gutes Weinanbaugebiet. Schon die Römer bauten hier die ersten Reben an, im 8. Jahrhundert breitete sich der Weinbau dann bis an den westlichen Rand des Schwarzwaldes aus. Eine Spezialität der Gegend ist der „Gutedel“, eine Rebsorte, die vermutlich schon vor 2800 Jahre in der Nähe von Kairo angebaut wurde. Markgraf Karl-Friedrich brachte sie 1793 von einem Besuch in Vevey am Genfer See mit ins Markgräflerland. Bald stellte sich heraus, dass die anspruchsvolle Rebsorte hier besonders günstige Bedingungen vorfindet – wovon man sich noch heute bei einer Weinprobe auf einem der zahlreichen Weingüter überzeugen kann, zum Beispiel in Auggen, Schliengen, Müllheim und Efringen-Kirchen.
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