Wollschaf, Burg_Windeck_(Weinheim), CC BY-SA 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A5.

Weinheim Zweiburgenstadt
Touristeninformation
Marktplatz 1
69469 Weinheim
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+49 (0) 62 01/ 87 44 50

http://www.weinheim.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Weinheim
erstellt:
13.01.2017
aktualisiert:
04.10.2023
„In vino veritas“, heißt es, im Wein liegt Wahrheit. Um aber bei der Wahrheit zu bleiben muss man zugeben, dass die kurpfälzische Stadt Weinheim eher nichts mit dem Rebensaft zu tun hat. Der Name geht vermutlich auf den fränkischen Namen Wino zurück. Auch wahr ist, dass die Zweiburgenstadt einiges an Kultur zu bieten hat. Die erste der beiden Burgen ist schon ziemlich alt. Der Abt des Klosters Lorsch, zu dem die damalige Siedlung gehörte, ließ die Burg Windeck erbauen, um das klösterliche Vermögen zu schützen. Das war Anfang des 12. Jahrhunderts. Einige Jahrhunderte später aber, im Jahre 1674, wurde die Burg selbst von französische Truppen zerstört. Seitdem erinnert nur noch eine Ruine an das einstige Bauwerk. Das Mittelalter ist schon längst vorbei, als im Jahre 1907 der Grundstein zur zweiten Burg gelegt wird. Die Wachenburg wurde für studentische Verbindungen gebaut und wird auch heute noch von ihnen benutzt. Am Himmelfahrtswochenende beispielsweise findet dort die jährliche Tagung des Weinheimer Senioren-Convents statt. Doch nicht nur Studentenverbindungen haben in dem Städtchen gebaut. Auch der Deutsche Orden war hier vertreten. In dessen Neubau von 1710 ist heute das Museum der Stadt, in dem man sich ausführlich über die Geschichte von "Woinem", wie es im kurpfälzischen heißt, informieren kann. Draußen am Marktplatz erzählt das Alte Rathaus von der langen Tradition der Stadt, ursprünglich war es Mitte des 16. Jahrhunderts als Kaufhaus erbaut worden. Im Vergleich dazu ganz neu ist die St. Laurentius-Kirche am gleichen Platz, 1911 wurde sie anstelle eines Vorgängerbaus errichtet. Wer jetzt müde ist von soviel Kultur, der zieht sich zum Waidsee zurück. Im Erholungsgebiet „Südliche Bergstraße“ findet er Muße und Entspannung.

 

 

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