RomkeHoekstra, Maria_Martental_1, CC BY-SA 4.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A48.
Wallfahrtskirche Maria Martental
Kloster Maria Martental
56759 Leienkaul
wallfahrtsbuero@kloster-maria-martental.de
02653 9890-0
https://www.scj.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Maria_Martental
56759 Leienkaul
wallfahrtsbuero@kloster-maria-martental.de
02653 9890-0
https://www.scj.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Maria_Martental
erstellt:
30.09.2020
aktualisiert:
23.10.2024
Eine Perle im Schieferland: Mit einer über 800-jährigen Klostertradition gehört Maria Martental zu den bekanntesten und ältesten Sehenswürdigkeiten im Schieferland Kaisersesch. Die Wallfahrtskirche und das Kloster, eingebettet in die idyllische Landschaft der Eifel, ziehen seit Jahrhunderten Pilger und Besucher an. Die Gründung von Maria Martental wird auf das Jahr 1141 datiert, als Augustinerchorherren aus Springiersbach hier ein Kloster errichteten. Im Laufe der Jahrhunderte änderte das Kloster mehrfach seinen Charakter und wurde unter anderem von Augustinerinnen und Einsiedlern bewohnt. Das Herzstück der Wallfahrt ist das spätgotische Gnadenbild der schmerzhaften Muttergottes, das seit dem 15. Jahrhundert verehrt wird. Die Wallfahrt erlebte im 20. Jahrhundert durch die Herz-Jesu-Priester eine neue Blüte. Zahlreiche Pilgergruppen machen im Jahresverlauf Station in Maria Martental, um hier Kraft und Trost zu finden. Die Wallfahrtskirche, mit ihrer barocken Ausstattung und dem berühmten Gnadenbild, ist ein Ort der Stille und des Gebets. In der Kunst- und Buchhandlung finden Besucher eine kleine Auswahl an Andenken und religiöser Literatur. Ein Spaziergang durch die weitläufige Parkanlage, ein Besuch der Kirche und ein Moment der Ruhe in der kleinen Klosterkirche lohnen sich. Besonders eindrucksvoll ist die Wallfahrt am Pfingstmontag, wenn Tausende Pilger nach Maria Martental strömen. Auch heute ist Maria Martental ein lebendiger Ort der Begegnung und des Glaubens. Das Patronatsfest zu Ehren der Sieben Schmerzen Mariens wird am 15. September mit einer Festwoche feierlich begangen. Das 1968 errichtete Pilgerheim bietet Raum für Einkehr und Besinnung.
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