Alois Köppl, Gleiritsch (= Zusatz), Waldthurn_Fahrenberg_Oberfahrenberg_02_09_2016_01, CC BY-SA 3.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A6.
Wallfahrtskirche Fahrenberg
Wallfahrtskirche Fahrenberg
Oberfahrenberg 2
92727 Waldthurn
administrator@pfarrei-waldthurn.de
+49 (0) 96 57/ 2 36
http://www.pfarrei-waldthurn.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Fahrenberg_(Waldthurn)
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erstellt:
19.08.2017
aktualisiert:
20.01.2023
Ursprünglich war Fahrenberg eine Burg des Templerordens. Dieser Orden entstand in der Folge der Kreuzzüge und vereinte die Ideale des Adels, speziell die der Ritter, mit denen der Mönche. Das war vorher undenkbar! Nach der Überlieferung brachten die Templer aus dem Heiligen Land eine Muttergottesstatue mit. Und prompt begannen die Wallfahrten. Die arbeitsamen Zisterzienser des Klosters Waldsassen übernahmen die Burg im Jahr 1308 und wandelten die Burg in ein Kloster um. Danach kamen Nonnen aus Böhmen, die von den Hussiten vertrieben wurden. Der Bauernaufstand von 1524 vermochte der Wallfahrt ebenso wenig ein Ende zu setzen wie die Reformation. Der Strom der Pilger riss nicht ab. 1779 wurde nach einer Brandkatastrophe die neue Wallfahrtskirche eingeweiht. Sie trägt nun Züge des Rokoko. Mittlerweile hatte das böhmische Adelsgeschlecht der Lobkowitzer das Sagen, wie waren eifrige Förderer des heiligen Ortes. 1806 verkauften sie die Herrschaft an das Königreich Bayern. Erst 1818 wurde infolge der napoleonischen Kriege das 600-jährige Wallfahrtsjubiläum gefeiert, zu dem tausende von Pilgern kamen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Kloster zu einer Stätte des Gebets für den Frieden. 1956 wurde eine vergoldete Friedensmadonna aufgestellt. Sie blickt ins Böhmische Land – heutzutage ohne den „Eisernen Vorhang“.
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