Unknown authorUnknown author, Vulkanpark_(Landkreis_Mayen-Koblenz)_logo, Public Domain



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A48, der E31 und der A61.

Vulkanpark
Vulkanpark
Rauschermühle 6
56637 Plaidt
info@vulkanpark.com

02632-9875-0

https://www.vulkanpark.com/
https://de.wikipedia.org/wiki/Vulkanpark_(Landkreis_Mayen-Koblenz)
erstellt:
17.06.2020
aktualisiert:
18.10.2023
Wer sich für Vulkane interessiert, muss nicht unbedingt bis zum Ätna fahren. Eine typische Vulkanlandschaft findet man auch in der Eifel. 13000 Jahre sind hier seit dem letzten Ausbruch vergangen – damit ist die Eifel Deutschlands jüngste Landschaft. Noch heute zeugen Schlackenkegel, Maare und erkaltete Lavaströme von ihrer Entstehung. Im Vulkanpark im Kreis Mayen-Koblenz hat man die geologischen Attraktionen der Gegend besucherfreundlich aufbereitet. Vier ausgeschilderte Autorouten und zahlreiche Wanderrouten führen durch das Gebiet. Infotafeln schärfen den Blick für geologische Besonderheiten. Wer sich einen Überblick über die verschiedenen Besichtigungsmöglichkeiten machen will, sollte erst mal beim Informationszentrum Rauschermühle in Plaidt/Saffig vorbeischauen. Dort erhalten die Parkbesucher Kartenmaterial und auf Wunsch auch Tourenvorschläge. Außerdem gibt es einen Film zu sehen, der die vulkanische Entstehung der Eifel erklärt. Im Römerbergwerk Meurin wird seit 2000 Jahren eine gigantische Tuffschicht abgebaut. Sie bildete sich bei der gewaltigen Explosion des Laacher-See-Vulkans. Der Ort zeigt anschaulich, wie die Vulkanausbrüche das Leben der Menschen in der Region verändert haben. Ein weiterer Steinbruch ist die „Ettringer Lay”. Grubenkräne und Gebäudereste erzählen vom mühevollen Abbau von Basaltlava im 18. und 19. Jahrhundert. Beeindruckend ist auch ein Besuch in den Mendiger Felsenkellern: Hier zeugen mächtige Gewölbe vom Untertage-Abbau des Gesteins. Richtig wandern kann man im Vulkanpark natürlich auch: Eine landschaftlich sehr schöne Strecke führt zum Beispiel zum römischen Steinbruch „Hohe Buche“. Ein lohnenswertes Ziel ist auch der Gipfel Nastberg – allein schon wegen der guten Aussicht, die man von dort oben genießt.

 

 

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