Carsten Steger, Aerial_image_of_the_Schweiklberg_Abbey_(view_from_the_southeast), CC BY-SA 4.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A3.

Vilshofen Abtei Schweiklberg
Abtei Schweiklberg
Schweiklberg 1
94474 Vilshofen an der Donau
info@schweiklberg.de

+49 (0) 85 41/ 20 90

http://www.schweiklberg.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Abtei_Schweiklberg
erstellt:
25.12.2016
aktualisiert:
08.02.2022
Die meisten Leute kennen Passau - die Dreiflüssestadt. Aber haben sie schon mal von der "kleinen Dreiflüssestadt" gehört? Damit ist Vilshofen gemeint, das an der Donaumündung der Flüsse Vils und Wolfach liegt. Vom Gegenufer sieht das Städtchen aus, wie eine auf dem Strom schwimmende Insel. Malerische Gässchen führen durch die Altstadt zur Donau hinunter. Historische Gebäude erzählen von einer 1200jährigen Geschichte. Die Stadtrechte erhielt Vilshofen 1206 durch Heinrich I. von Ortenburg. Der weiße Panther aus seinem Wappen schmückt noch heute das Wappen der Stadt. Wer durch Vilshofen wandert, kann dieses Wappen am alten Torturm entdecken. Der Engel, der es in seinen Händen trägt, ist nachweislich einer der ältesten „Schilderhalter“ in Bayern. Der Baumeister Bartholomä Viscardi vollendete den Bau des Stadtturmes 1647. Seitdem bestimmt der quadratische Bau die Silhouette der Stadt. Auf dem touristischen Hinweisschild ist dieses Wahrzeichen ganz rechts abgebildet. Links davon ist die Pfarrkirche St. Johannes zu sehen, ein einschiffiger Gewölbebau mit Seitenkapellen. Seine heutige Gestalt erhielt der Bau 1803: Nach einem Stadtbrand war eine umfassende Restaurierung nötig geworden. Die Inneneinrichtung von St. Johannes stammt größtenteils aus den aufgelösten Klöstern Aldersbach und St. Nikola, bildet aber dennoch ein stimmiges Ganzes. Noch vergleichsweise jung ist die Geschichte der ortsansässigen Benediktinerabtei Schweiklberg. Im Sommer des Jahres 1905 wurde mit dem Bau des Klosters begonnen, 1911 wurde die weithin sichtbare doppeltürmige Kirche eingeweiht. Heute verfügt der imposante Klosterkomplex über ein Missionsmuseum und eine Bibliothek mit rund 120.000 Bänden.

 

 

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