BlueBreezeWiki, 180624-Villa_Ludwigshöhe-03, CC BY-SA 3.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A65.
Villa Ludwigshöhe Edenkoben
Schloss Villa Ludwigshöhe
Villastraße 64
67480 Edenkoben
villa-ludwigshoehe(@gdke.rlp.de
06323 930-16
http://schloss-villa-ludwigshoehe.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Villa_Ludwigsh%C3%B6he
Villastraße 64
67480 Edenkoben
villa-ludwigshoehe(@gdke.rlp.de
06323 930-16
http://schloss-villa-ludwigshoehe.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Villa_Ludwigsh%C3%B6he
erstellt:
19.06.2020
aktualisiert:
18.10.2023
"Eine Villa italienischer Art, nur für die schöne Jahreszeit bestimmt und in des Königreichs mildestem Teil" - diesen Traum verwirklichte sich Ludwig I. von Bayern mit der „Ludwigshöhe“. Zwischen 1846 und 1852 ließ er sich bei Edenkoben eine klassizistische Villa erbauen. Verantwortlich für den aufwändigen Bau war der Architekt Friedrich Wilhelm von Gärtner. Unter seiner Regie entstanden 62 Räume, die mit pompejischen Fresken und Holzmosaikfußböden geschmückt waren. Tatsächlich passt die Villa mit ihrem antiken Touch erstaunlich gut in die Landschaft der Pfalz, die mit ihren Weinbergen und Esskastanienhainen vielerorts an Italien erinnert. 1975 erwarb das Land Rheinland-Pfalz die Villa und sorgte für eine umfassende Restaurierung. Bei einer Führung durch die historischen Räume bekommt der Besucher Porträts der Wittelsbacher und kostbare Möbel zu sehen. Und er erfährt einiges über den Bauherrn Ludwig I., zum Beispiel über sein Verhältnis zu den Pfälzern und seine zahlreichen Liebesaffären. Unterhaltsam ist auch die Besichtigung der Schlossküche, die 1852 nach modernsten Erkenntnissen eingerichtet wurde. Im Obergeschoss des Gebäudes befindet sich heute die „Max-Slevogt-Galerie“. Der Maler Max Slevogt (1868-1932) feierte seine größten Erfolge im Berlin der Jahrhundertwende. Gemeinsam mit Max Liebermann und Lovis Corinth galt er als „Triumvirat“ des deutschen Impressionismus. Auf der Suche nach einer Landschaft, die sein Inneres widerspiegelte, verfiel Slevogt auf die Pfalz. Viele seiner Bilder zeigen die Gegend mit ihren Weinhügeln und Wäldern. Die Sammlung in der Ludwigshöhe umfasst viele Stücke, die der Maler selbst so sehr schätzte, dass er sie zeitlebens nicht verkaufen wollte.
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