Störfix, Coburg-Veste-Nord, CC BY-SA 3.0 de



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A73.

Veste Stadt Coburg
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erstellt:
01.07.2020
aktualisiert:
29.11.2023
Die Anfänge der heutigen Burganlage liegen im 13. Jahrhundert und gehen auf die Staufer zurück. Doch die hielten sich nicht lange. Das Haus Wettin übernahm die Veste. Das Adelsgeschlecht stieg 1423 zu Kurfürsten von Sachsen auf. Unter Herzog Johann Casimir aus der Ernestinischen Linie des Hauses Wettin wurde Coburg zur Residenzstadt. Anfang des 18. Jahrhunderts vereinigte sich Coburg mit Saalfeld zum Herzogtum Sachsen-Coburg-Saalfeld. Durch umsichtige Heiratspolitik des Herzogs Franz Anton und seiner Gemahlin Auguste Caroline Sophie Anfang des 19. Jahrhunderts gelangte das traditionsreiche Haus in wenigen Jahren zu bemerkenswertem Glanz. Deren Söhne und Töchter verkehrten am Hof des gesamten europäischen Hochadels. 1796 heiratete Juliane an den russischen Hof und war die Schwägerin Zar Alexander I. Ihre Schwester Viktoria heiratete den Herzog von Kent und war die Mutter der späteren Queen Victoria, Antoinette wurde Herzogin von Württemberg. Sohn Ferdinand-August wurde König von Portugal, Leopold wurde der erste König von Belgien. Wäre da noch Bruder Ernst. Unter seiner Regentschaft wurde Saalfeld dem Herzogtum Sachsen-Meiningen zugeteilt. Er erhielt Sachsen-Gotha als Entschädigung. So entstand das Herzogtum Sachsen-Coburg und Gotha, welches heute noch die Familiengüter verwaltet. Die Ehe Ernst I. mit Herzogin Luise war mit zwei Söhnen gesegnet. Einer war Albert, der spätere Ehemann Queen Victorias von Großbritannien. Vielleicht heißen die Briten ja auch Angelsachsen, weil sie sich gerne Sachsen angeln.

 

 

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