Schiwago, Greifswald_Knopfstrasse_20_2012-05-28, CC BY-SA 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A20.

Universitäts- und Hansestadt Greifswald
Greifswald-Information
Rathaus/Markt
17489 Greifswald
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erstellt:
05.10.2017
aktualisiert:
05.12.2023
Das Bild des Malers Caspar David Friedrich machte sie berühmt: Die Ruinen des ehemaligen Zisterzienserklosters Eldena. Wer sie sieht, steht an einem wichtigen Ort der Stadtgeschichte. Denn Greifswald entstand als Siedlung der Abtei. Auch wer heute die Altstadt besucht, fühlt sich in vergangene Zeiten versetzt. Am besten beginnt er seinen Rundgang am Marktplatz. Dieser gilt als einer der schönsten in Norddeutschland. An der Westseite zeugt das Rathaus aus dem 14. Jahrhundert vom einstigen Reichtum der Bürger. Noch ein bisschen älter ist die Marienkirche. Auch der Dom St. Nikolai ist aus dieser Zeit. Die Giebelhäuser aus dem 15. und 16. Jahrhundert sind mehr als einen Blick wert. Man sieht, dass seit der Wende viel in die Sanierung der Altstadt investiert worden ist. Da zur Zeit der DDR die Erhaltung historischer Bausubstanz nicht im Vordergrund stand, ist davon viel verloren gegangen. Aber das, was übriggeblieben ist, kann sich heute wieder sehen lassen. Vielleicht kommt es manchem bei seinem Rundgang etwas studentisch vor. Das ist schnell erklärt. An der Universität lernen ungefähr 10.000 Studenten. Und das nicht erst seit gestern. Schon 1456 gründete Herzog Wartislaw IX. die Universität. Gedrängt hatte ihn dazu der selbstbewusste Bürgermeister der Stadt. Doch nicht immer konnte sich der Herzog für die Bürger einsetzen. Schwerkrank, überließ Bogislaw XIV. im Dreißigjährigen Krieg Pommern den Truppen des Kaisers und damit auch Greifswald. Doch auch dessen Feldherr Wallenstein konnte die Stadt nicht halten. Die Herrschaft der Schweden, die so genannte Schwedenzeit, dauerte 184 Jahre, bis Preußen sie 1815 ersetzte. Wer nach dem Stadtrundgang Richtung Osten zur Ostsee fährt, kann noch etwas Historisches bestaunen. In Wiek führt die Klappbrücke über den Fluss Ryck, kurz bevor er in den Greifswalder Bodden mündet.

 

 

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