Christian Wolf (www.c-w-design.de), Holstentor_in_Lübeck_2015, CC BY-SA 3.0 de



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A1 und der A20.

UNESCO-Weltkulturerbe Hansestadt Lübeck
Tourist-Information Lübeck
Holstentorplatz 1
23552 Lübeck
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+49 (0) 4 51/ 8 89 97 00

http://www.luebeck-tourismus.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCbeck
erstellt:
14.10.2016
aktualisiert:
29.11.2023
Erinnern Sie sich noch an die Geldscheine der Deutschen Mark? Auf der 50-DM-Banknote war auf der Rückseite das Holstentor abgebildet. Die Deutsche Mark ist Geschichte, doch das Holstentor steht immer noch und zwar mitten in der Hansestadt Lübeck. Das Stadttor aus dem Spätmittelalter besteht aus Wänden, die bis zu 3,50 Meter dick sind. Errichtet wurde es auf einer Aufschüttung von Moor und Torf und man vermutet, dass diese durch das Gewicht mittlerweile zu Braunkohle gepresst wurden. So gewaltig ist das Holstentor. Gedacht war der Bau zu Verteidigungszwecken. Bis zu 30 Geschütze passten in die dicken Mauern, aber geschossen wurde kein einziges Mal. Auf der zur Stadt gerichteten Seite sieht man die Buchstaben S.P.Q.L. Das steht für die lateinischen Worte "Senatus Populusque Lubecensis" und bedeutet auf Deutsch „Senat und Volk von Lübeck“. Heute ist das Stadttor ein weit bekanntes Symbol und zahlreiche Firmen sowie Marzipanhersteller drucken die Silhouette auf ihre Verpackung. Marzipan ist ein weiteres Stichwort für die Berühmtheit Lübecks. Lübecker Marzipan wird in die ganze Welt exportiert und ist sogar eine geschützte Bezeichnung weil es auch nur in Lübeck hergestellt werden darf. In der Weihnachtszeit steigt die Produktion in den Marzipanfabriken an. Allein die marktbeherrschende Marzipanfirma stellt täglich 30 Tonnen der süßen Masse her. Neben leckerem Marzipan gibt es noch flüssige Spezialitäten in Lübeck. Der „Lübecker Rotspon“ ist eigentlich ein französischer Rotwein aus Bordeaux. Er wird durch die Lagerung in den Weinfässern Lübecks im Geschmack veredelt und sollte unbedingt probiert werden. Am besten nach einem Spaziergang durch das berühmte Holstentor.

 

 

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