CEphoto, Uwe Aranas, Aachen_Germany_Imperial-Cathedral-01, CC BY-SA 3.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A4 und der A44.
UNESCO-Welterbe Kaiserdom zu Aachen
Aachener Dom
Domhof 1
52062 Aachen
info@aachenerdom.de
+49 (0) 2 41/ 47 70 91 10
https://www.aachenerdom.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Aachener_Dom
Domhof 1
52062 Aachen
info@aachenerdom.de
+49 (0) 2 41/ 47 70 91 10
https://www.aachenerdom.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Aachener_Dom
erstellt:
26.12.2016
aktualisiert:
25.10.2023
Die Berührung des Irdischen mit dem Himmlischen - dafür steht der Aachener Dom, und das schon seit mehr als 1.200 Jahren. Karl der Große selbst war es, der das Gotteshaus im 8. Jahrhundert in Auftrag gegeben hatte. Nur acht Jahre nach der Grundsteinlegung wurde der Dom im Jahre 803 fertiggestellt. Er diente als Pfalzkapelle der Aachener Königspfalz und ist ein bedeutendes Beispiel für die Baukunst der Karolinger. Schnell entwickelte sich Aachen zum Zentrum des Reichs von Karl dem Großen. Auch dem Dom wurde dementsprechend eine große Bedeutung zugemessen. Bis ins 16. Jahrhundert hinein wurden in der Pfalzkapelle nahezu alle deutschen Könige gekrönt. Den Thron, auf dem seit Karl dem Großen alle Herrscher der damaligen Zeit Platz genommen haben, kann man auch heute noch besichtigen. Karl der Große soll übrigens auch in der Kapelle begraben worden sein - wo genau, ist allerdings unbekannt. Neben dem Herrscherthron gibt es im Dom auch die vier großen berühmten Aachener Heiligtümer. Das Kleid Mariens, die Windeln und das Lendentuch Jesu und das Enthauptungstuch Johannes des Täufers werden im Marienschrein aufbewahrt und als Reliquien verehrt. Der Dom ist somit nicht nur architektonisch und historisch betrachtet ein wichtiges Bauwerk. Es überrascht nicht, dass auch die UNESCO auf die Kirche aufmerksam wurde. Seit 1978 ist der Aachener Dom Teil des Weltkulturerbes - als erstes deutsches Kulturdenkmal überhaupt. Den wohl beeindruckendsten Blick auf das Gebäude hat man vom Katschhof aus, mit dem historischen Rathaus im Rücken. Doch nicht nur von Außen ist die Kirche ein architektonisches Meisterwerk, auch von Innen begeistert das Bauwerk von Jahr zu Jahr die Besucher. Bei strahlendem Sonnenschein werden die Hallen durch die zahlreichen bunten Fenster mit Licht durchströmt und bieten ein imposantes Lichtspiel.
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