SehLax, Vessertal_trollblumen, CC BY-SA 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A73 und der A71.

UNESCO-Biosphärenreservat Thüringer Wald
Informationszentrum Biosphärenreservat
Schmiedefeld am Rennsteig
Brunnenstraße 1
98528 Suhl
infozentrum.schmiedefeld@nnl.thueringen.de

(0361) 57 39 24 622

https://www.biosphaerenreservat-thueringerwald.de/de/infozentrum/
https://de.wikipedia.org/wiki/Biosph%C3%A4renreservat_Th%C3%BCringer_Wald
erstellt:
23.06.2020
aktualisiert:
08.03.2024
Der Thüringer Wald trägt für verschiedene Menschen ebenso unterschiedliche Namen: Skigebiet, Wanderhotspot, Pilzfarm. Was alle diese Nutzungsweisen miteinander verbinden? Sie sind eine Verschmelzung von Mensch und Natur. Damit das auch weiterhin so bleiben kann und der Thüringer Wald langfristig keinen Schaden nimmt, wurde der Naturpark schon 1979 von der UNESCO als Biosphärenreservat anerkannt. Dieses länderübergreifende Projekt umfasst inzwischen über 700 Naturregionen weltweit, darunter beispielsweise auch die Rocky Mountains. Konkret bedeutet das: In der Region wird versucht, Mensch und Natur nachhaltig miteinander zu verbinden. Mit Projekten, wie der Hilfe zur Rückkehr des Luchses nach Mitteldeutschland oder dem KOMET-Projekt, das sich mit dem demografischen Wandel der Region auseinandersetzt, werden Schritt für Schritt alte Muster gebrochen und eine florierende Umgebung und Beziehung geschaffen. Biosphärenreservat bedeutet auch, immaterielles und materielles Kulturerbe zu schützen und zu fördern. Im Biosphärenreservat Thüringer Wald kann man beispielsweise alten Handwerken nachgehen, sei es in Glasbläsereien, bei Köhlereien oder in Kräutergärten oder – schulen. Wer auf eigene Faust im Thüringer Wald unterwegs ist und dabei die ein oder andere Kleinigkeit für die Küche oder den schnellen Hunger findet, sollte sich allerdings immer der Handstraußregel bewusst sein. Also nur so viel mitnehmen, wie in einen kleinen Handstrauß passt. Am Ende liegt die Verantwortung für die Mensch-Natur-Beziehung nämlich immer noch beim Menschen.

 

 

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