A.Savin, Ulmenermaar01, CC BY-SA 3.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A48.
Ulmener Maar
Touristinfo Ulmen
In der Lay 4
56766 Ulmen
touristinfo@verkehrsverein-ulmen.de
02676-952800
https://verkehrsverein-ulmen.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Ulmener_Maar
In der Lay 4
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https://de.wikipedia.org/wiki/Ulmener_Maar
erstellt:
30.09.2020
aktualisiert:
30.05.2024
Es war einmal eine Maarhexenstadt namens Ulmen, mitten im Zentrum der Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Vor tausenden von Jahren ist der jüngste Vulkan der Eifel genau dort ausgebrochen, wo heutzutage das Ulmener Maar bestaunt werden kann und man statt vulkanischer Hitze eine sanfte Brise vom See genießt. Ein Maar ist eine schüssel- oder trichterförmige Mulde, die in einer vorvulkanischen Landfläche eingesenkt ist und vulkanischen Ursprungs ist. Maare entstehen durch Wasserdampfexplosionen, wenn heißes Magma und Grundwasser zusammentreffen. Das Maar ist danach oft ringförmig von dem Auswurfmaterial umgeben. Es gibt Trockenmaare und Maarseen. Einer davon ist das Ulmener Maar. Der See ist bis zu 37 Meter tief und von einem durchschnittlich 20 Meter hohen Wall umgeben, der aus dem ausgeworfenen Tuffgestein besteht. Blasen am Randbereich des Maars zeigen, dass der Vulkanismus noch aktiv ist, doch ein Ausbruch ist nicht in Sicht. Viele Sagen ranken sich um das Ulmener Maar und die darüber thronende Ritterburg, von der aus einst die Kreuzritter in die Schlacht zogen. Von der Burg am südlichen Rand des Walls, die aus dem 11. Jahrhundert stammt, sind heute nur noch Ruinen und Geschichten geblieben. Eine der bekanntesten Sagen rankt sich um den Riesenfisch im Maar. Den Legenden nach ist jedes Mal ein Burgherr ums Leben gekommen, wenn der Fisch gesehen wurde.
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