© 1971markus, Deutsches_Uhrenmuseum_Glashütte_(2), CC BY-SA 4.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A17.
Uhrenmuseum Glashütte
Deutsches Uhrenmuseum Glashütte
Schillerstraße 3a
01768 Glashütte/Sachsen
info@uhrenmuseum-glashuette.com
+49 (0) 35 05 3/ 46 12 102
http://www.uhrenmuseum-glashuette.com/
https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Uhrenmuseum_Glash%C3%BCtte
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erstellt:
16.07.2017
aktualisiert:
13.11.2023
Es ist Etwas, das alles und jeden verschlingt. Jeden Baum, der rauscht und jeden Vogel der singt. Sie frisst Eisen, zermalmt aber auch den härtesten Stein. Schon in der Vergangenheit hat sie jedes Schwert zerbissen und jeden Schrein zerbrochen. Sie schlug Könige nieder und schliff ihren Palast. Seit jeher trägt sie mächtige Felsen fort, als leichte Last. Dieses Rätsel stellt J.R.R. Tolkien in seinem Märchen „Der Hobbit“. Er zeigt dabei wie nah sie mit uns verbunden ist und dass ihr niemand entgehen kann: die Zeit. Dabei hat der Mensch bereits sehr früh versucht, die Zeit zu messen. Am Anfang konnte nur die Sonne beobachtet werden. Es konnte also nur der Sonnenstand gemessen werden, zum Beispiel mit Sonnenuhren. Vor über 3000 Jahren erfanden die Ägypter dann Wasser-Uhren. Sie hatten einen Tank und ein Loch. Dort strömte Wasser ein oder aus. Mithilfe eines Schwimmers auf der Wasseroberfläche konnte dann erstmals Zeit gemessen, unabhängig von der Sonne. Mit diesem Prinzip konnten über Jahrhunderte auch neue Formen von Uhren gebaut werden. Kerzenuhren etwa: die Kerzen sind dabei in Form und Größe so definiert, dass sie genau in einer bestimmten Zeit abrennen. Mit Markierungen konnte die Zeit gelesen werden. Aber auch Öllampen, Zündschnüre oder Feueruhren hat es gegeben. Heutzutage wären sie allerdings alle mehr als hinderlich. Aktuelle Uhren, mit einem Uhrwerk, Antrieb und einem Zifferblatt, sind erst im 14. Jahrhundert entstanden. Handwerker spezialisierten sich auf die Uhren. Mit den Uhrmachern ist eine Zunft entstanden, die das Leben für jeden einfacher macht. Es können seitdem Termine gemacht werden, Zeiten eingeteilt oder Regeln festgesetzt werden. Erst mit der exakten Zeitmessung konnten Tage, Monate und Jahre genauestens abgegrenzt werden. Wer der Zeit und der Zeitmessung auf ihren Spuren folgen möchte, kann das in Glashütte im Deutschen Uhrenmuseum machen. Dort werden in der ehemaligen Uhrmacherschule zahlreiche Raritäten gezeigt. Zum Beispiel eine Präzisionspendeluhr aus dem Jahr 1885. Die Geschichte der Zeit kann in Glashütte umfassend bestaunt werden.
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