Basotxerri, Bramsche_-_Tuchmachermuseum_01, CC BY-SA 4.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A1.

Tuchmacher Museum Bramsche
Tuchmacher Museum Bramsche
Mühlenort 6
49565 Bramsche
tuchmachermuseum@bramsche.de

+49 (0) 54 61/ 94 51 0

http://www.tuchmachermuseum.de/index.php
https://de.wikipedia.org/wiki/Tuchmacher-Museum_Bramsche
erstellt:
01.11.2016
aktualisiert:
22.11.2023
20.000 Kilometer legt ein T-Shirt heutzutage durchschnittlich zurück, bis es den Weg in unseren Kleiderschrank geschafft hat. Bis vor knapp 50 Jahren war das in Bramsche noch Zukunftsmusik – denn bis 1972 hatte das Städtchen noch eine eigene Tuchmacherei. Damals war in der Bramscher Tuchfabrik und seiner Umgebung alles vorhanden, um Tuch vor Ort herzustellen. Vom Schaf und seiner Wolle bis hin zum fertigen Tuch waren in der Fabrik 18 Arbeitsschritte notwendig. Wie genau die einzelnen Schritte ablaufen und was nötig ist, um Tuch herzustellen, kann man im Tuchmacher Museum in Bramsche heute wieder ganz genau beobachten. Denn die Fabrik mit den verschiedenen Maschinen zum Spinnen, Weben und Färben hat ihre Pforten seit 1997 wieder als Museum geöffnet. Das Besondere hier: Alle Maschinen laufen! Eine der herausragenden Objekte hier ist der Jacquard-Webstuhl, der Anfang des 19. Jahrhunderts den ersten mechanischen Webstuhl noch einmal erheblich verbesserte und das Produktionsvolumen von Tuch deutlich erhöhte. Zwischen diesen alten Maschinen kann man sich wie ein Arbeiter während der Industrialisierung fühlen, der gut und gerne jeden Tag seine 12 Stunden an den Maschinen verbracht hat. Und so stehen in diesem Museum nicht nur die Technik und die Maschinen im Mittelpunkt, sondern auch der Mensch als Arbeiter mit und an der Maschine. Dadurch ist die historische Atmosphäre im Tuchmacher Museum Bramsche heute noch so sehr spürbar, dass sie sogar als Kulisse für Spielfilme gedient hat.

 

 

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