Rainer Lippert, König-Otto-Tropfsteinhöhle,4, Public Domain



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A3.

Tropfsteinhöhle Velburg
König-Otto-Tropfsteinhöhle
St. Colomann 11
92355 Velburg
info@erlebniswelt-velburg.de

+49 (0) 91 82/ 44 6

http://www.erlebniswelt-velburg.de
https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6nig-Otto-Tropfsteinh%C3%B6hle
erstellt:
25.12.2016
aktualisiert:
27.01.2022
Ein Zufall führte zur Entdeckung der prächtigen König-Otto-Tropfsteinhöhle bei Velburg. Der Schäfer Peter Federl war einem Fuchs auf den Fersen, als dieser plötzlich im Berg verschwand. Der Schäfer folgte ihm und stand plötzlich in einer wunderschönen Tropfsteinhöhle. Sie wurde nach Bayernkönig Otto I. benannt, weil sich das Ereignis an seinem Namenstag, dem 30. September 1895 zutrug. Durch das Anlegen von Wegen und die Erweiterung enger Passagen wurde die Höhle für Besucher zugänglich gemacht. Dem Zeitgeist entsprechend wurden viele Tropfsteine einfach zerstört, um Platz für Durchgänge zu schaffen. Die Besucher wanderten mit Fackeln, Kerzen und Magnesiumlichtern durch die Grotte. Die rußenden Lichter sorgten dafür, dass die Wände sich nach und nach dunkel verfärbten. Bis zum Jahr 1954, als elektrisches Licht installiert wurde, war der Schauteil komplett schwarz geworden. Um so größer ist der Kontrast zur 1972 entdeckten Adventhalle. Die Grotte erhielt ihren Namen, weil sie am ersten Advent entdeckt wurde. Zwei Höhlenforscher aus Fürth waren nach planmäßiger Suche auf sie gestoßen. Offenbar war die Halle sehr lange Zeit komplett mit Wasser gefüllt gewesen. Dadurch entstand eine besondere Form von Ablagerungen, die so genannten „Kalzitkristalle”. Im Gegensatz zu den glatten, runden Tropfsteinen sind sie besonders groß und spitz.

 

 

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