ErwinMeier, Bürgel_St._Johannis_01, CC BY-SA 4.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A9.

Töpferstadt Bürgel
Stadtverwaltung
Am Markt 1
07616 Bürgel
info@stadt-buergel.de

+49 (0) 3 66 92/ 49 10

http://www.stadt-buergel.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrgel_(Th%C3%BCringen)
erstellt:
22.04.2017
aktualisiert:
08.11.2023
Der Name der Stadt Bürgel kommt von der kleinen Burg, also dem Bürgelein, das einst auf dem Georgenberg stand. Heute stehen davon nur noch ein paar Mauerreste. Unterhalb dieser Burg entstand schon früh eine Stadt, auch weil hier seit dem 13. Jahrhundert die Kreuzung einer größeren Nord-Süd- und Ost-West-Straße lag. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Bürgel sogar schon etwas früher, nämlich am 13. Februar 1133. Den Beinamen „Töpferstadt“ hat Bürgel übrigens nicht erst im modernen Marketing- und Tourismuszeitalter bekommen. Die Stadt trägt ihn bereits seit dem 17. Jahrhundert, weil das Töpfergewerbe hier seit dem 15. Jahrhundert buchstäblich den Ton angibt. Getöpfert wurde im Saaleland seit jeher auch an vielen anderen Orten. Verlassene Tongruben und alte Brennöfen in der Region erzählen heute davon. Aber in Bürgel gibt es eine jahrhundertelange ununterbrochene Tradition des Handwerks. Die berühmteste Bürgeler Keramik ist das markengeschützte blaue Geschirr mit den kleinen weißen Punkten drauf. Knapp ein Dutzend Töpfereien im Ort fertigen aber auch anderes individuelles Kunsthandwerk, das man sich in seiner Bandbreite alljährlich auf dem seit 1971 stattfindenden Töpfermarkt ansehen kann. Im Keramikmuseum hingegen kann man das ganze Jahr über einen Blick in die Geschichte des Töpfergewerbes in der Region werfen. Und wer mal über den Keramik-Tellerrand schauen möchte, besucht die fast 900 Jahre alte Klosterkirche Thalbürgel. In diesem Meisterwerk romanischer Baukunst finden auch regelmäßig Konzerte statt.

 

 

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