Tourist-Information Waldshut-Tiengen, Kaiserstraße_mit_Oberem_Tor_(Schaffhauser_Tor)_in_Waldshut, CC BY-SA 4.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A98.

Tiengen Historische Altstadt
Tourist-Information Waldshut-Tiengen
Wallstraße 26
79761 Waldshut-Tiengen
tourist-info@waldshut-tiengen.de

07751 833-200

https://www.waldshut-tiengen.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Waldshut-Tiengen
erstellt:
09.07.2020
aktualisiert:
03.06.2024
Bummeln, Einkaufen, Schlendern – das geht im Städtchen Tiengen ausgezeichnet. Bunte Wandgemälde, verzierte Kirchen, Türme und Tore – all das lässt sich bei einem Spaziergang sehen. Eigentlich ist Waldshut-Tiengen treffender. Denn die Stadt ist 1975 in einer Gemeindereform mit der Stadt Waldshut vereinigt worden. Tiengen hat zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die noch auf die Zeit vor der Zusammenlegung zurückgehen. Auf einer Anhöhe von zehn Metern befindet sich das Tiengener Schloss. Sein Ursprung geht zurück ins 11. Jahrhundert. Aus dieser Zeit stammt der Turm. Zum Turm kam das Neue Schloss im 15. Jahrhundert hinzu. Sanierungen und Umbauarbeiten waren nötig, denn Kriege und Konflikte beschädigten das Schloss stark. Heute ist es wieder aufgebaut und befindet sich in Privatbesitz. Im Gewölbekeller finden Konzerte, Lesungen, Kunstausstellungen und Kabarettveranstaltungen statt. Neben dem Schloss befindet sich die katholische Pfarrkirche „Maria Himmelfahrt“. Eine fantastische Sicht auf den Südschwarzwald bietet ein Aussichtsturm auf einer Höhe von 37 Metern auf dem Tiengener Hausberg Vitibuck. Das Wahrzeichen von Tiengen ist der 750 Jahre alte Storchenturm, ein Eckpfeiler der alten Stadtbefestigung aus dem 19. Jahrhundert. Seinen Namen verdankt der Turm seiner Haube aus dem Jahr 1899, wo sich ein Storchenpärchen niederließ und ein Nest baute. Ein dunkles historisches Kapitel von Tiengen ist die nahezu vollständige Zerstörung der 500 Jahre alten jüdischen Kultur und die Deportation der jüdischen Gemeinde im Nationalsozialismus. Heute erinnern eine Ausstellung im Heimatmuseum an die ehemaligen jüdischen Gemeindemitglieder.

 

 

« zurück zur Startseite Reisen