Benutzer:Eppasandas, Bad_Goegging_Kurplatz, CC BY-SA 3.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A93.
Thermal- und Schwefelwasser, Moor Bad Gögging
Tourist Information Bad Gögging
Heiligenstädter Straße 5
93333 Bad Gögging
tourismus@bad-goegging.de
+49 (0) 94 45 - 95 75 - 0
https://www.bad-abbach.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Bad_G%C3%B6gging
Heiligenstädter Straße 5
93333 Bad Gögging
tourismus@bad-goegging.de
+49 (0) 94 45 - 95 75 - 0
https://www.bad-abbach.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Bad_G%C3%B6gging
erstellt:
07.07.2020
aktualisiert:
10.01.2024
Bad Abbach ist ein Thermal-Schwefel-Moor-Heilbad mit einer langen Tradition. Schon die Römer und die Kelten badeten in dem gesunden Wasser des Ortes. Seit 1465 ist in der Siedlung ein geordneter Badebetrieb nachweisbar. 1532 weilte Kaiser Karl V. zur Kur in Bad Abbach. Eine Chronik berichtet, dass man ihm währenddessen aus Nürnberg ein Geschenk schickte – vermutlich um gute Beziehungen zu pflegen. Die Sendung enthielt 1000 Dukaten in einer goldenen Schale. Doch Karl V. reichte die kostbare Gabe einfach an den damaligen Besitzer des Bades (einen Arzt) weiter. Während die Nürnberger sich über diese Geste ärgerten, freute man sich in Bad Abbach über die Wertschätzung des Kaisers. Noch heute erinnert daran die Kaiser-Therme. Die hochmoderne Anlage liegt malerisch auf einem grünen Hügel über der Donau. Innerhalb der majestätischen Badehalle stehen mehrere Entspannungs- und Bewegungsbecken zur Auswahl. Die Wassertemperatur liegt zwischen 28 und 37°C. Außerdem gibt es eine große Saunalandschaft, sowie ein Dampf- und ein Sprudelbad. Wer das Besondere sucht, kann sich ein Rasulbad oder ein Bad in Stutenmilch gönnen. Eine Sage aus alter Zeit rankt sich um die Abbacher Schwefelquelle. Dort gab es früher ein kleines Gewässer, den so genannten Schwefelsee. An diesem Platz konnte man in finsteren Nächten, vor allem um Johanni, eine große feurige Frauengestalt sehen. Sie wurde von allen die „lange Agnes“ genannt. Dreimal umschritt sie den See und brachte dabei das Wasser zum Brodeln und Zischen. Wer diese Agnes war und was sie bei der Schwefelquelle wollte, wurde bis heute nicht geklärt.
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