Nikater, Teutoburgerwald, CC BY-SA 4.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A2 und der A30.
Teutoburger Wald
Teutoburger Wald Tourismus
Turnerstr. 5-9
33602 Bielefeld
info@teutoburgerwald.de
+49 (0) 521/ 9 67 33 25
http://www.teutoburgerwald.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Teutoburger_Wald
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erstellt:
01.11.2016
aktualisiert:
17.01.2024
Das Hermannsdenkmal ist das Sinnbild des Teutoburger Waldes und immer einen Abstecher wert. Eingeweiht wurde es im Jahr 1875 im Beisein von Kaiser Wilhelm I. Gewidmet ist es Hermann, der eigentlich gar nicht so hieß, sondern den Namen Arminius trug und Fürst der Cherusker war. Als solcher kämpfte er mit seinen Kriegern gegen die Römer. Nicht nur, dass er dabei drei Elite-Legionen des römischen Reiches vernichtete, sondern er hat damit möglicherweise auch die Weltgeschichte verändert. Denn durch diese Schlacht verloren die Römer die Herrschaft über die Ländereien östlich des Rheins endgültig. Macht hatten sie in der Gegend um den Teutoburger Wald sowieso keine, doch sie versuchten jahrelang das römische Recht einzuführen und wollten natürlich auch nach römischer Gesetzeslage Steuern einfordern. Doch die Germanen ließen sich nicht so einfach erobern und so kam es zu dem legendären Kampf, der als Varusschlacht in die Geschichte einging. Benannt wurde sie nach dem römischen Feldherrn, der gegen Hermann bzw. Arminius kämpfte und sich nach der Niederlage mit seinem eigenen Schwert tötete. Wo letztendlich die Schlacht genau stattgefunden hat, ist bis heute unklar. Vermutlich war es in Kalkriese bei Osnabrück. Museum und Park dort geben einen Einblick in den derzeitigen Stand der Forschung. Doch gekämpft wurde im Jahr 9 nach Christus. Neben dem Hermannsdenkmal informieren auch das Lippische Landesmuseum in Detmold und das sehenswerte Archäologische Freilichtmuseum in Oerlinghausen über die römisch-germanische Geschichte in der Region rund um den Teutoburger Wald. Die Region besteht im Übrigen nicht nur aus Wald. In der Umgebung existieren beispielsweise zahlreiche Moore, Sumpfgebiete oder auch einfach nur weite Ebenen, die manchmal an die Puszta in Ungarn erinnern.
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