Heinz-Josef Lücking, St_Michaels_Church_Hildesheim, CC BY-SA 3.0 de
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A7.
St.Michaelis und Dom UNESCO-Welterbe in Hildesheim
Kirchengemeinde St. Michaelis in Hildesheim
Michaelisplatz 2
31134 Hildesheim
kg.michaelis.hildesheim@evlka.de
+49 (0) 51 21/ 3 44 10
https://michaelis-hildesheim.wir-e.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Michaeliskirche_(Hildesheim)
Michaelisplatz 2
31134 Hildesheim
kg.michaelis.hildesheim@evlka.de
+49 (0) 51 21/ 3 44 10
https://michaelis-hildesheim.wir-e.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Michaeliskirche_(Hildesheim)
erstellt:
06.03.2017
aktualisiert:
23.11.2023
„Weiße Rosen aus Athen?“ Nicht ganz. Aber die weißen Rosen im Asphalt zeigen Besuchern, wo es lang geht zu den schönsten Sehenswürdigkeiten von Hildesheim. In Hildesheim steht nämlich der älteste Rosenstrauch der Welt. Viele Kirchen prägen die Silhouette der Bischofsstadt, zwei davon zeichnete die UNESCO 1985 sogar als Weltkulturerbe aus. Den romanischen Dom betritt man durch die Bronzetür. Die beiden Flügel sind aus einem Stück gegossen. Das war vor 1000 Jahren eine technische Meisterleistung, zumal die Tür fast fünf Meter hoch ist. Auf der Tür sind u.a. Szenen aus dem Leben Jesu dargestellt. Bauen ließ den Dom Bischof Bernward, der die Stadt um 1000 prägte. Weiter geht es mit den weißen Rosen zur Kirche St. Michael, ebenfalls aus dem 11. Jahrhundert. Der Bau beeindruckt allein durch seine vier Seitentürme. Aber wirklich staunen Besucher, wenn sie in der Kirche den Kopf heben. In vielen kraftvoll gemalten Bildern zeigt die Holzdecke den „Jesseboom“, den Stammbaum Christi. St. Andreas mit dem höchsten Kirchturm Niedersachsens, St. Magdalenen mit dem Bernward-Schrein, St. Mauritius, St. Godehard, in Hildesheim gibt es noch viele Kirchen, die einen Besuch lohnen. Doch die Rosen führen nun zum Marktplatz. Dort verweisen mehrstöckige prächtige Fachwerkhäuser auf Erfolg und Selbstbewusstsein der Bürger der Stadt. Ganz besonders fällt das Knochenhauer-Amtshaus ins Auge. Beim Hineingehen sollte man auch hier den Kopf heben. Man wird überwältigt sein von der Farbenpracht der Malereien und Figuren des Staffelgiebels. Schon Wilhelm von Humboldt sagte, dass dieser „der schönste Marktplatz der Welt“ sei.
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