2micha, Stiftsruine_hersfeld_oben, CC BY-SA 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A4.

Stiftsruine Bad Hersfeld
Stiftsruine Bad Hersfeld
Im Stift 6
36251 Bad Hersfeld
touristinfo@bad-hersfeld.de

06621 2010

http://www.badhersfeld-tourismus.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Stiftsruine_Bad_Hersfeld
erstellt:
26.12.2016
aktualisiert:
03.11.2023
Einmal im Jahr wird der Stadtgründer von Bad Hersfeld gefeiert: Das Lullusfest im Oktober erinnert an Erzbischof Lull, der im 8. Jahrhundert lebte. Auf ihn geht die Gründung von Bad Hersfeld zurück. Dem Bischof zu Ehren wird ein riesiger Holzstoß auf dem Marktplatz angezündet. Der angelsächsische Geistliche und Bonifatius-Schüler Lull gründete ein Benediktinerkloster an der Fulda. Die Abtei spielte bei der Missionierung von Sachsen und Thüringen eine bedeutende Rolle und erlebte einen raschen Aufstieg. Schon 775 wurde sie zur Reichsabtei erhoben. Wohlstand und Bedeutung des Klosters sind heute noch an der Stiftsruine abzulesen. Gebaut wurde das Stift zwischen 831 und 850. Martin Luther predigte 1521 in der Stiftskirche und zwei Jahre später wurde Hersfeld protestantisch. 1761 fiel der größte sakrale Hallenbau Deutschlands den Flammen zum Opfer, angezündet von der zurückweichenden Franzosenarmee, die in der Kirche ihre Vorräte gelagert hatte. Auch als Ruine ist die Stiftskirche noch ein Publikumsmagnet. Seit 1951 finden hier die Bad Hersfelder Festspiele statt. In der malerischen Kulisse werden Opern, Musicals und Theaterstücke aufgeführt. Festspielzeit ist von Juni bis August. Bei Regen werden die Zuschauer von einem 1600 Quadratmeter großen Schirm geschützt. Weitere Höhepunkte im kulturellen Jahresablauf sind das Jazzfestival im Juni, das Weinfest im Kurpark und der romantische Weihnachtsmarkt mit seinen 30.000 Lichtern auf dem Linggplatz. Hersfeld ist auch Staatsbad. Im Therapiezentrum und der Lullus-Therme dreht sich alles um Gesundheit und Wellness.

 

 

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