peter schmelzle, Wimpfen-stadtkirche2008, CC BY-SA 3.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A6.
Stauferpfalz Bad Wimpfen
Tourist - Information
Hauptstraße 45
74206 Bad Wimpfen
info@badwimpfen.org
+49 (0) 70 63/ 97 20 0
http://www.badwimpfen.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Bad_Wimpfen
Hauptstraße 45
74206 Bad Wimpfen
info@badwimpfen.org
+49 (0) 70 63/ 97 20 0
http://www.badwimpfen.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Bad_Wimpfen
erstellt:
23.01.2017
aktualisiert:
11.10.2023
Bad Wimpfen ist eine Stadt mit uralter Geschichte – das kann man schon von weitem sehen: Auf einem Hügel ragen alte Gebäude, dunkle Türme und mittelalterliche Torbauten in den Himmel. Bunt dazwischen gewürfelte Fachwerkhäuser vermitteln den Eindruck, hier sei ein Dorf mitten in eine mittelalterliche Burg gebaut worden. Und genau so ist es auch. Denn dort, wo heute Bad Wimpfen liegt, stand ursprünglich einmal die größte Kaiserpfalz nördlich der Alpen. Sie wurde von Kaiser Barbarossa zu Beginn des 13. Jahrhunderts erbaut. Wie alle Pfalzen war auch diese nie der Hauptsitz eines Herrschers. Seit dem 10. Jahrhundert war es nämlich üblich, dass die Regenten samt Gefolge von einer Pfalz zur nächsten reisten. So lebten sie abwechselnd von den Erzeugnissen ihrer verschiedenen Tafelgüter und zeigten überall in ihrem Herrschaftsgebiet Präsenz. Die Staufer Kaiserpfalz wurde vor allem von Friedrich II. genutzt. Erbauer Barbarossa erlebte nämlich die Fertigstellung nicht mehr. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Pfalz komplett von dem florierenden Kurort Bad Wimpfen überwuchert. Mit dem kuriosen Effekt, dass man heute die historische Altstadt und die Reste der Burg in einem Rutsch besichtigen kann. Unter anderm steht hier noch die „Pfalzkapelle“. Und auch die Befestigungstürme, der „rote“ und der „blaue Turm“, sind erhalten. Letzterer war früher der Rückzugsort des Königs und deshalb als komfortable Wohnung ausgestattet. Der amerikanische Schriftsteller Mark Twain besuchte den Ort 1878 auf einer Europareise und schrieb: „In Wimpfen angekommen, unternahmen wir einen Ausflug durch dieses ehrwürdige alte Dorf. Es war sehr malerisch und sehr verfallen, sehr schmutzig und sehr sehenswert. Komische Häuser standen darin, fünfhundert Jahre alt und ein Festungsturm der schon zehn Jahrhunderte überdauert hat”. Genau aus diesem Grund ist der Ort so malerisch.
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