David Meisel (BlueFox at de.wikipedia), WettinCastleSaale-cropped880w600h, CC BY-SA 2.0 de
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A14.
Stammburg der Wettiner
Wettin - Information
Burgstraße 1
06193 Wettin-Löbejün
wettin-info@mail-wl.de
+49 34607 / 20320
https://www.saale-unstrut-tourismus.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Haus_Wettin
Burgstraße 1
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wettin-info@mail-wl.de
+49 34607 / 20320
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https://de.wikipedia.org/wiki/Haus_Wettin
erstellt:
13.07.2017
aktualisiert:
17.11.2023
Vitin civitas – Stadt Wettin. Bereits im Jahre 961 wurde der Ort in einer Städtegründungsurkunde genannt. Der erste König sächsischer Herkunft, Heinrich I., verschaffte ihm sofort das Marktfleckenrecht. Dies hat zur damaligen Zeit Wohlstand und Unabhängigkeit bedeutet. Thimo von Wettin war der erste, der sich im Jahr 1034 den Grafentitel zulegte und sich offiziell nach der Burg benannte. Aus der Ehe mit Ida von Northeim ging Konrad I. hervor, auch Konrad der Große genannt. Unter ihm begann die große Zeit der Wettiner. Er war Markgraf von Meißen und kultivierte die fruchtbaren Gegenden der Marken Meißen und Lausitz mit Hilfe schwäbischer, fränkischer und flämischer Bauern. Unter seiner Herrschaft begann die Christianisierung und Missionierung der heidnischen Ostvölker. Die Wettiner Linie des Fürstenhauses starb 1217 aus. Gleichwohl existieren eine ernestinische Linie und eine albertinische Linie, aus denen später etliche Könige hervorgingen. Unter anderen der Ehemann von Königin Victoria von England. Durch ständige Lehensvergaben herrschten auf der Burg ab 1300 undurchsichtige Eigentumsverhältnisse. Um 1600 erfolgte ein Aus- und Umbau, zum Teil im barocken Stil, zum Teil im Rokoko. Heute ist auf der Burg ein Internat untergebracht.
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