Florian-Zet, Monument_Christian_IV._-_Glückstadt_Germany, CC BY-SA 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A23.

Stadtdenkmal Glückstadt
Touristinformation Glückstadt
Große Nübelstraße 31
25348 Glückstadt
info@glueckstadt-dm.de

+49 (0) 41 24/ 93 75 85

http://glueckstadt-tourismus.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Gl%C3%BCckstadt
erstellt:
20.10.2017
aktualisiert:
24.11.2023
„Dat schall glücken un dat mutt glücken, un denn schall se ok Glückstadt heten!“ Gesagt, getan! Christian IV. soll mit diesen Worten beschlossen haben, auf dem Reißbrett eine Stadt an der Rheinmündung zu gründen, und er baute sie im Stil der niederländischen und italienischen Renaissance. 1617 fertig gestellt, beherbergte sie vorwiegend kleinere Handwerker, Krämer und Fährführer. 1620 wurde vor allem der Ausbau von Festungsanlagen vorangetrieben. So konnte Glückstadt im Dreißigjährigen Krieg als einzige Festung den Truppen Wallensteins widerstehen. Zahlreiche Adelpalais und stattliche Wohnhäuser erinnern an die Zeit als Regierungssitz. Von 1671 bis 1863 fuhren von hier Grönlandfahrer auf Wal- und Robbenfang ins nördliche Eismeer. 1818 besaß Glückstadt siebzehn Grönlandschiffe. Die Stimmung kann man sich ausmalen, wenn die Flotte im Hafen vor Anker ging und 800 Seeleute ihr Heimkommen feierten. Der Erhalt des historischen Stadtkerns ist erklärtes Ziel. Seit den frühen siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts wird sehr viel Geld in die Sanierung gesteckt und dies mit großem Erfolg. Gefischt wird heute noch viel in der Stadt, allerdings kleinere Fische. So spricht man vom Glückstädter Matjes, der als Röllchen, Tatar in Rotwein oder im Kartoffelauflauf daherkommt.

 

 

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