Hubert Berberich (HubiB), SpaltKornhaus, CC BY 3.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A6.
Spalter Hopfenland
Tourist-Information der Stadt Spalt
Gabrieliplatz 1
91174 Spalt
kornhaus@spalt.de
+49 (0) 91 75/79 65 - 0
http://www.spalt.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Spalt
Gabrieliplatz 1
91174 Spalt
kornhaus@spalt.de
+49 (0) 91 75/79 65 - 0
http://www.spalt.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Spalt
erstellt:
26.01.2017
aktualisiert:
26.05.2023
"Auch Wasser wird zum edlen Tropfen, mischt man es mit Malz und Hopfen!", so lautet ein Sprichwort, das bereits Jahrhunderte in Deutschland überdauert. Besonders im Spalter Hopfenland. Die vier bis acht Meter hohe Kletterstaude gehört zu den Hanfgewächsen. Besonders die weiblichen Blüten werden aber für das meistgebraute Getränk Deutschlands benötigt. Denn zum Bierbrauen gehört das Hopfenmehl. Es enthält Bitterstoffe, die für die Schaumkrone und den angenehm bitteren Geschmack sorgen. Das Hopfenmehl macht Bier aber vor allem haltbar. Je mehr Bitterstoffe umso besser. Und genau das ist das Besondere am Spalter Hopfen. Sein Gehalt ist besonders hoch. Zu seinem Schutze erhielt der Spalter Hopfen 1538 das älteste Hopfensiegel Deutschlands. Der Hopfenanbau hat die Gegend um Spalt in vieler Hinsicht geprägt. Das beginnt mit der Architektur. Die alten Hopfenhäuser haben auffällig steile Satteldächer, mächtige Fachwerkgiebel und bis zu sechs Dachgeschosse. Denn der geerntete Hopfen braucht viel Platz zum Trocknen und Lagern. Sehenswert ist zum Beispiel das 1764 gebaute Hopfengut Mühlreisig mit fünfgeschossigem Giebel. In Deutschland ist selbst die Brauerei von Spalt einzigartig. Sie gehört nämlich den Bürgern der Stadt – mit dem Bürgermeister als Chef. Seit 125 Jahre gibt es die Spalter Kommunbrauerei. Am Ende des 19. Jahrhunderts war das Spalter Bier weit über die Grenzen Frankens hinaus bekannt. Mit einem eigenen Eisenbahnwagon der Stadtbrauerei wurde es nach Köln und Berlin gefahren.
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