Arnoldius, SST14_Sorpe_Dam_16, CC BY-SA 3.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A46.
Sorpesee
Tourist-Info
Stadtmarketing Sundern
Rathausplatz 7
59846 Sundern
info@sundern-sorpesee.de
0 29 33 - 97 95 90
https://www.sundern-sorpesee.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Sorpetalsperre
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59846 Sundern
info@sundern-sorpesee.de
0 29 33 - 97 95 90
https://www.sundern-sorpesee.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Sorpetalsperre
erstellt:
30.09.2020
aktualisiert:
26.10.2023
Der Sorpesee bzw. die Sorpetalsperren entstanden, natürlich, durch die Aufstauung des Flusses Sorpe. Dieser enstspringt im Lennebergland auf nahezu 700 Meter Höhe und mündet kurz nach dem Durchfließen der Talsperre die Röhr. Die Sorpe hat den See auf sechs Kilometern Länge und 700 Metern Breite aufgestaut. An seiner tiefsten Stelle misst er 57 Meter und ist somit die tiefste Talsperre des Ruhrverbandes. Das macht ihn auch zu einem begehrten Taucherparadies. Gebaut wurde die Talsperre in den Jahren 1926 und 1935 als Überjahrespeicher. Als Überjahresspeicher wird eine Talsperre bezeichnet, deren Speichervermögen größer ist als die mittlere jährliche Zuflusssumme, die also mehr als ein Jahr zu ihrer Füllung benötigt. Sie dient vor allm der lokalen Trinkwasser- und Energieversorung. Ebenso wie die Staumauer des Edersees oder die Möhnesee-Staumauer war auch die Staumauer des Sorpesee im Zweiten Weltkrieg Teil der von englischen Bombengeschwadern durchgeführten Operation Chastisy. Chastisy heißt Züchtigung und hat in diesem Fall sehr wenig mit einem pädagogischem Konzept gemein. Ziel der Operation war es, der Wasser- und Stromversorgung des nahe gelegenen Ruhrgebiets einen empfindlichen Schlag zu versetzen. In diesem Falle gelang es nicht; die Staumauer wurde nur wenig beschädigt. Die Freizeitmöglichkeiten sind heute nahezu unbegrenzt. So stellt man sich ein Wasserparadies vor. An den Ufern sind aber auch alle vorstellbaren Ballsportarten vertreten. Wandern und Radfahren bereichern die Palette der Möglichkeiten, sich gründlich zu erholen.
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