Tilman2007, An_den_Gradierhäusern_6_Bad_Salzungen_20180311_009, CC BY-SA 4.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A4.
SOLEWELT und Gradierwerk Bad Salzungen
Tourist-Information Bad Salzungen im "Museum am Gradierwerk"
Am Flößrasen 1
36433 Bad Salzungen
willkommen@badsalzungen.de
+49 (0) 36 95/ 69 34 20
http://solewelt.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Gradierwerk_Bad_Salzungen
Am Flößrasen 1
36433 Bad Salzungen
willkommen@badsalzungen.de
+49 (0) 36 95/ 69 34 20
http://solewelt.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Gradierwerk_Bad_Salzungen
erstellt:
03.01.2017
aktualisiert:
09.11.2023
Vor mehr zwei Jahrtausenden siedelten die Kelten im Süden Thüringens. Im heutigen Bad Salzungen machten sie eine Entdeckung, die den Ort bis heute bestimmt: Quellen , an denen aus den Tiefen der Erde ein heilsames Gemisch aus Wasser und Salz an die Oberfläche sprudelte – die Sole . Für die keltischen Siedler stellten Solequellen Orte von besonderer Kraft dar. Das muss erst recht für die Sole von Bad Salzungen gelten, denn heute wissen wir: sie hat teilweise einen Salzgehalt von 27 Prozent. Mehr Salz kann Wasser gar nicht aufnehmen. Kein Wunder, dass Bad Salzungen mit seinen natürlichen Solevorkommen schon zu Zeiten Karls des Großen ein wichtiger Ort zur Salzgewinnung war. Das Salz war über Jahrhunderte hinweg eines der kostbarsten Güter in Europa. Im 16. Jahrhundert entstanden spezielle Gradierwerke oder Gradierhäuser, in denen mit Stroh und Reisig aus der Sole Salz gewonnen wurde. Das Gradierwerk in Bad Salzungen stammt aus dem späten 18. Jahrhundert und kann bis heute besucht werden. Zudem ist hier mit der Solewelt ein großes Sole bad entstanden. Dass die Sole gleich in drei verschiedenen Konzentrationen vorkommt, hilft den Therapiemöglichkeiten in der Solewelt . Badegäste können hier in Schwimm- und Schwebebecken und sogar eine Salzgrotte steigen, und auf Innen- und Außenanlagen durch Saunas, Fitness- und Wellnessbereiche wieder Kräfte tanken. Eben ein Ort von besonderer Kraft – wie die Kelten schon vor 2500 Jahren erkannten.
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