A.Savin, Raddusch_07-2017_img01,
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A15.
Slawenburg Raddusch
Slawenburg Raddusch
Zur Slawenburg 1
03226 Vetschau
OT Raddusch
slawenburg-raddusch@spreewald.de
+49 (0) 3 54 33/ 55 52 2
https://www.slawenburg-raddusch.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Slawenburg_Raddusch
Zur Slawenburg 1
03226 Vetschau
OT Raddusch
slawenburg-raddusch@spreewald.de
+49 (0) 3 54 33/ 55 52 2
https://www.slawenburg-raddusch.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Slawenburg_Raddusch
erstellt:
16.07.2017
aktualisiert:
11.12.2023
Erbaut aus Holz und Lehm, dienten sie der Bevölkerung vor über tausend Jahren als Schutz. Im frühen Mittelalter war die Niederlausitz überzogen von einem dichten Netz kleiner, ringförmiger Burganlagen. Man nennt solche Konstrukte Fliehburg. Sie dienten nie als fester Wohnort, sondern waren für die lokale Bevölkerung ein Rückzugsort, wenn es zu Kriegen kam. Eine von ihnen war die Slawenburg Raddusch. Heute steht ein originalgetreuer Nachbau der Burg in der Nähe des gleichnamigen Dorfes. Das Original wurde wohl um 880 erbaut und ist eine von 40 weiteren Wallanlagen. Sie wurden von dem westslawischen Stamm der Lusitzi erbaut. Die Innenflächen waren kreisrund und in ihrer Mitte befanden sich kleine Häuser, die als Unterschlupf dienten. Innerhalb der Slawenburg Raddusch konnten auch vier Brunnen nachgewiesen werden. Im Jahr 963 unterwarf der Markgraf Gero die Lusitzi und somit war auch das Ende der Radduscher Burg gekommen. Sie wurde nicht zerstört, sondern einfach nicht mehr genutzt und ist im Laufe der Jahre immer mehr zerfallen, bis schließlich nichts mehr von ihr übrig war. Im Jahr 2003 eröffnete dann der Nachbau der Burg. In ihren Mauern befindet sich eine der modernsten Archäologie-Ausstellungen in ganz Deutschland. Hier geht es natürlich hauptsächlich um die Slawenburg und die Menschen, die hier einst Schutz suchten, wenn sie in Lebensgefahr schwebten. Neben Bildern und Texten kann man hier auch viele archäologische Fundstücke aus vergangenen Zeiten sehen. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt, da es sogar ein Restaurant gibt, wo man sich nach einer Führung ausruhen kann.
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