Wiki-observer, Luftbild_Schwielowsee_Caputh_Werder-Havel_Glindower-See_March_aerial_2014, CC BY-SA 3.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A9 und der A10.
Schwielowsee
Kultur- und Tourismusamt Schwielowsee
Straße der Einheit 3
14548 Schwielowsee
info@schwielowsee-tourismus.de
+49 (0) 33 20 9/ 70 89 9
http://www.schwielowsee.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Schwielowsee
Straße der Einheit 3
14548 Schwielowsee
info@schwielowsee-tourismus.de
+49 (0) 33 20 9/ 70 89 9
http://www.schwielowsee.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Schwielowsee
erstellt:
23.04.2017
aktualisiert:
11.12.2023
„Der Schwielow ist breit, behaglich, sonnig und hat die Gutmütigkeit aller breit angelegten Naturen“ – So beschrieb der Dichter Theodor Fontane den See in seinem Buch „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“. Der Schwielowsee ist Teil einer Seenkette im mittleren Teil der Havel und mit seinen acht Quadratkilometern Fläche einer der größten in Brandenburg. Die Ufer des Sees sind fast überall mit Schilf bewachsen, weshalb er kein idealer Badesee ist. Dafür ist er bei Wassersportlern, die hier segeln, paddeln und surfen können umso beliebter. Auch für Wanderer und Radfahrer ist die flache Havellandschaft geradezu ideal. Auf gut ausgebauten und weitestgehend separaten Wegen können sie hier rund um den See zahlreiche kulturelle Sehenswürdigkeiten erkunden. Denn in den Gemeinden Caputh, Petzow, Ferch und Geltow, die rund um den See liegen, gibt es einiges zu entdecken: In Petzow zum Beispiel das Schloss mit dem von Peter Joseph Lenné gestalteten Garten. Oder im ehemaligen Fischerdorf Ferch die im 17. Jahrhundert als Fachwerkbau errichtete Fischerkirche. Im bereits anno 993 erstmals erwähnten Geltow lohnt sich ein Besuch im Handwebereimuseum. Das Besondere hier: Es ist ein aktives Museum, das heißt, die Exponate sind noch in Betrieb und so kann man dabei zusehen, wie an bis zu 300 Jahre alten Handwebstühlen aus Garn Tuch wird. In Caputh sollte man sich unbedingt das ehemalige Lustschloss des Großen Kurfürsten anschauen. Besonders beeindruckend ist hier ist der Fliesensaal mit seinen rund 7.500 holländischen Fayence-Fliesen. Ebenfalls in Caputh steht das ehemalige Sommerhaus von Albert Einstein, das heute besichtigt werden kann. Einstein liebte es, seine Ferien in Caputh zu verbringen und sagte über die Gegend: „Das Segelschiff, die Fernsicht, die einsamen Herbstspaziergänge, die relative Ruhe, es ist ein Paradies.“ Und das ist es noch heute.
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