Devilsanddust, St._Georgen_Schwarzenberg_Dec_2009, CC BY-SA 3.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A72.
Schwarzenberg Perle des Erzgebirges
Stadtinformation Schwarzenberg
Oberes Tor 5
08340 Schwarzenberg/Erzgebirge
touristinformation@schwarzenberg.de
03774 22540
https://www.schwarzenberg.de/schwarzenberg/idx.asp
https://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzenberg/Erzgeb.
Oberes Tor 5
08340 Schwarzenberg/Erzgebirge
touristinformation@schwarzenberg.de
03774 22540
https://www.schwarzenberg.de/schwarzenberg/idx.asp
https://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzenberg/Erzgeb.
erstellt:
27.06.2020
aktualisiert:
06.03.2024
Schwarzenberg im Erzgebirge zählt etwa 15.000 Einwohnern, liegt in einem Talkessel und ist unter anderem eine ehemalige Bergstadt. Man sieht die Wahrzeichen der Stadt, das Schloss und die Sankt Georgenkirche, schon von Weitem, da sie auf einem Felssporn liegen. Schwarzenberg geht auf eine im 12. Jahrhundert angelegte Befestigungsanlage zum Schutz eines Handelsweges zurück. Aus historischen Quellen geht hervor, dass die Stadt ihren Namen dem äußeren Erscheinungsbild seiner Umgebung verdankt. Um Schwarzenberg erhebt sich ein dichter, dunkler Wald, der sich von Weitem betrachtet, wie ein schwarzer Berg erhebt. Schwarzenberg war Bergstadt, weil in der Umgebung Erzadern mit einer komplexen Entstehungsgeschichte entdeckt wurden. Der Bergbau endete im 20. Jahrhundert, seitdem baut die Stadt andere wirtschaftliche und touristische Aktivitäten aus. Überregional bekannt wurde Schwarzenberg durch einen gleichnamigen Roman von Stefan Heym. Dieser ist an ein historisch einmaliges Ereignis angelehnt. Nach Ende des 2. Weltkriegs blieb die Stadt Schwarzenberg etwa sechs Wochen unbesetzt, bevor die sowjetischen Truppen einmarschierten. Die Gründe dafür bleiben bis heute ungeklärt. Mehrere Bürger Schwarzenbergs übernahmen 1945 mit einem Aktionsausschuss die Initiative, um dieses Machtvakuum zu füllen. Doch die Episode endete wenige Wochen später mit dem Einmarsch sowjetischer Truppen. 1984 greift der Schriftsteller Stefan Heym das auf und schreibt angelehnt an diese Ereignisse einen fiktiven Roman. Er prägt den Begriff „Republik Schwarzenberg“.
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