Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A8.

Schwäbischer Barockwinkel
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https://de.wikipedia.org/wiki/Schw%C3%A4bischer_Barockwinkel
erstellt:
31.03.2017
aktualisiert:
26.05.2023
Der Landkreis Günzburg liegt auf der schwäbisch-Bayerischen Hochebene. Die Siedlungsgeschichte dieses Landstrichs reicht zurück bis in die Steinzeit, es finden sich hier Gräber aus der Hallstattzeit ca. 800 v. Chr., die man z. B. bei Anhofen, Günzburg und Krumbach sehen kann. Die Kelten haben hier gesiedelt und die Römer Kastelle angelegt. Günzburg war Residenzstadt, kurzfristig sogar der Regierungssitz von Vorderösterreich, nämlich als die eigentlich in Freiburg ansässige Regierung wegen der französischen Revolutionskriege nach Günzburg geflüchtet war. Trotz dieser enorm reichen Geschichte: Bekannt ist die Gegend um Günzburg unter dem Namen „Schwäbischer Barockwinkel”. Der Name stammt von den zahlreichen Barockkirchen hier. Die wichtigsten Baumeister der Zeit an der Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert waren Dominikus Zimmermann, Josef Dossenberger und Johann Baptist Enderle. Zentren ihrer Baukunst sind die Städte Burgau, Ichenhausen, Krumbach, Leipheim und Thannhausen. Wahre Perlen des Schwäbischen Barocks sind das Hürbener Wasserschloss und das Damenstift Edelstetten nahe Thannhausen. Ein Besuch der prachtvollen Kirchen lohnt vor allem im Frühling. Zwischen März und Juni finden unter dem Motto „Musikalischer Frühling“ in zahlreichen Schlössern und Kirchen Konzerte statt. In der Weihnachtszeit lockt die Gegend zahlreiche Besucher durch ihre prachtvollen Krippen an, die in vielen privaten und öffentlichen Häusern ausgestellt sind. Der Schwäbische Barockwinkel wird dann zum „Krippenparadies”. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Wallfahrtsort Maria Vesperbild mit 400.000 Pilgern jährlich.

 

 

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